Initiative

SPD und CDU in Herne wollen die Ehrenamtskarte stärken

Die Ehrenamtskarte soll den Nutzern mehr Möglichkeiten geben, fordern SPD und CDU in Herne.

Die Ehrenamtskarte soll den Nutzern mehr Möglichkeiten geben, fordern SPD und CDU in Herne.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Herne.  SPD und CDU in Herne wollen das Ehrenamt stärken. Die Ehrenamtskarte, so die gemeinsame Initiative, soll Nutzern mehr Möglichkeiten geben.

SPD und CDU im Rat der Stadt Herne wollen die „Wertschätzungs- und Anerkennungskultur“ im Ehrenamt stärken. Eine entsprechende Initiative haben die Kooperationspartner nun auf den Weg gebracht. Dabei soll auch die Ehrenamtskarte für Nutzer bessere Leistungen bringen.

Der Rat soll die Stadtverwaltung beauftragen, ein Konzept zur Weiterentwicklung der Wertschätzungs- und Anerkennungskultur im Ehrenamt zu erarbeiten, heißt es in einem gemeinsamen Antrag von SPD und CDU. Das Ziel: eine Gleichbehandlung aller Ehrenamtlichen auf möglichst vielen Feldern. Hierbei sollte die Ehrenamtskarte, die auch in Herne herausgegeben wird, einer Überprüfung unterzogen werden.

Neue Vergünstigungen für die Feuerwehr

Hintergrund ist das gerade vom Rat beschlossene Konzept zur Stärkung der Freiwilligen Feuerwehr, das Vergünstigungen für Feuerwehr-Angehörige beinhaltet, etwa kostenloses Parken oder Schwimmen. „Im Zuge der Diskussion wurde deutlich, dass eine Weiterentwicklung der Wertschätzungs- und Anerkennungskultur für das Ehrenamt insgesamt erforderlich ist und von den Mitgliedern des Rates der Stadt gewünscht wird“, heißt es in dem gemeinsamen Papier der Koalitionspartner.

Ausdrücklich soll dies nicht bedeuten, dass für alle Ehrenamtlichen die gleichen Maßnahmen beziehungsweise Vergünstigungen gelten sollen, heißt es weiter. Ziel soll es vielmehr sein zu prüfen, mit welchen Maßnahmen die jeweilige ehrenamtliche Tätigkeit gezielt unterstützt werden könne, so SPD und CDU. Für die beiden Fraktionen stelle die Ehrenamtskarte ein geeignetes und wichtiges Instrument dar. In Gesprächen mit unterschiedlichen Organisationen sei jedoch deutlich geworden, dass die Zugangsvoraussetzungen für diese Karte optimiert werden müssten. Zusätzlich sei das Angebot an Vergünstigungen sicherlich ausbaufähig.

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