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Herner Real-Markt bleibt Real – Investitionen geplant

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Mit einem Infoblatt wurden Kunden über die Pläne des Unternehmens informiert.

Mit einem Infoblatt wurden Kunden über die Pläne des Unternehmens informiert.

Foto: Tobias Bolsmann

Herne.  Kunden des Herner Real-Markts haben Zettel in die Hand bekommen – mit einer Botschaft. Darauf steht, wie es mit dem Markt weitergehen soll.

Kunden des Herner Real-Markts an der Juliastraße in Herne haben am Freitag an der Kasse einen Zettel in die Hand bekommen. Die Botschaft darauf: „Schön, mein Real bleibt“. Das ist der Hintergrund.

Das Warenhaus wird auch in Zukunft unter dem Namen Real weitergeführt. Das hat das Unternehmen mitgeteilt. Zur Erinnerung: 2019 hatte der russische Finanzinvestor SCP die Kette vom Handelskonzern Metro mit dem Ziel übernommen, unrentable Standorte zu schließen und alle anderen an Wettbewerber abzugeben. Der Herner Markt gehörte zu den 60 Standorten, für die es zunächst keine Lösung gab. Anfang des Jahres war bekanntgeworden, dass die Unternehmerfamilie Tischendorf diese Standorte übernimmt und unter dem Namen Real weiterbetreiben will.

Am 1. Juli soll der Real-Markt am Großmarkt unter neuer Führung starten, außerdem seien für den Standort umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen beschlossen worden. Real ist in dem Gebäude Mieter. In den kommenden drei Jahren würden umfangreiche Investitionen in den Standort erfolgen, die zu signifikanten Verbesserungen führten und ein modernes Einkaufserlebnis böten.

Kooperationen mit lokalen und regionalen Lieferanten

Der Fokus liege auch in Zukunft unverändert auf den Frischeabteilungen. Insbesondere das Angebot der Abteilungen für Obst und Gemüse, frischgebackene Backwaren, Frischetheken für Fleisch, Wurst und Käse sowie für Milch und Molkereiprodukte und Bio-Produkte werde stark ausgebaut. „Dazu werden wir die bereits seit vielen Jahren bestehenden Kooperationen mit unseren lokalen und regionalen Lieferanten noch weiter intensivieren“, so Jörg Schweinoch, Leiter des Herner Markts.

Das Real-Sortiment umfasse rund 60.000 Artikel. Die Auswahl erstrecke sich von Markenartikeln, Eigenmarkenprodukten über Bio- und Fairtrade-Produkte sowie ein großes Angebot an vegetarischen und veganen Produkten bis hin zu laktose- und glutenfreien Artikeln. Damit böte Real in der Region das größte Lebensmittel- und Nonfoodsortiment unter einem Dach. „Ab Juli profitieren wir auch von dem großen Produktangebot der Rewe Group. In Verbindung mit unserem Nonfood-Angebot werden wir eins der breitesten Sortimente im deutschen Lebensmitteleinzelhandel anbieten können“, so Schweinoch.

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