Bezirksregierung

Signal aus Arnsberg: Suez-Ausbau ist noch nicht besiegelt

Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (2.v.r) und seine Herner Gäste (v.li.) Daniel Fey und Tania Reinicke von der Hiberniaschule und Umweltausschussvorsitzende Barbara Merten (CDU). Foto: Bezirksregierung Arnsberg

Regierungspräsident Hans-Josef Vogel (2.v.r) und seine Herner Gäste (v.li.) Daniel Fey und Tania Reinicke von der Hiberniaschule und Umweltausschussvorsitzende Barbara Merten (CDU). Foto: Bezirksregierung Arnsberg

herne.   Nach einem Besuch von Gegnern der Suez-Erweiterung in Arnsberg gab es Lob für Regierungspräsident Vogel - und eine überraschende Botschaft.

Die Entscheidung über die Suez-Erweiterung in Herne sei noch nicht gefallen. Das habe Regierungspräsident Hans-Josef Vogel am Mittwoch im persönlichen Gespräch erklärt, berichten Vertreter der Hiberniaschule und die Umweltausschussvorsitzende Barbara Merten (CDU) nach einem Besuch in Arnsberg. Mehrere Stellen und zuletzt Hernes Dezernent Friedrichs im Umweltausschuss hatten den Eindruck vermittelt, dass ein Ja zur Erweiterung der Müllverbrennungsanlage an der Südstraße nur noch Formsache sei.

Mehr Transparenz in Genehmigungsverfahren

Vogel habe signalisiert, dass man in dem Genehmigungsverfahren „dreimal“ hinschauen werde, so Merten sowie Daniel Fey vom Elternrat der Schule zur WAZ. Und: Fragen, Argumente und Hinweise, die am kommenden Mittwoch auf einer Informationsveranstaltung der Stadt mit der Bezirksregierung und Suez vorgebracht werden, würden ins Verfahren einbezogen. Der RP habe zudem mehr Transparenz in Genehmigungsverfahren versprochen, erklären Merten und Fey.

In dem einstündigen Gespräch überreichte die Schule 724 Unterschriften gegen die Erweiterung sowie eine umfassenden Fragenkatalog. Für die Hiberniaschule nahm auch Ex-Grünen-Landtagsabgeordneter Ewald Groth an dem Termin teil. Er gehört dem Schulvorstand an.

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