RVR-Mittel für Straße, Radweg und Schule

Gute Nachrichten vom Regionalverband Ruhr (RVR) hat Manuela Lukas (SPD), Stadtverordnete in Herne und Mitglied des RVR-Parlaments, zu verkünden: In der jüngsten Sitzung seien mehrere Beschlüsse gefallen, von denen Herne stark profitiere, berichtet die 60-Jährige.

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Gute Nachrichten vom Regionalverband Ruhr (RVR) hat Manuela Lukas (SPD), Stadtverordnete in Herne und Mitglied des RVR-Parlaments, zu verkünden: In der jüngsten Sitzung seien mehrere Beschlüsse gefallen, von denen Herne stark profitiere, berichtet die 60-Jährige.

So habe das Ruhr-Parlament die Weichen für eine Millionen-Förderung in diversen Programmen gestellt. So flössen 2017 Mittel unter anderem in den Ausbau des Jugendzentrums Hölkeskampring sowie im Stadtumbaugebiet Herne-Mitte in den Verfügungsfonds sowie in die Unterstützung von privaten Hauseigentümern. Weitere Fördermittel stünden 2017 unter anderem bereit für ein Modellprojekt für Schrottimmobilien in Wanne-Süd sowie eine Förderung des bereits abgeschlossenen Umbaus der Königin-Luisen-Schule in Höhe von 811 000 Euro.

Durchweg positiv findet Lukas auch die vom Ruhr-Parlament beschlossene Straßenbauförderung. Demnach seien 998 000 Euro für die Sanierung der Edmund-Weber-Straße in Röhlinghausen zwischen Dahlhauser Straße und Magdeburger Straße beschlossen worden. Und auch für den Radwegebau gebe es Geld. Konkret: 567 000 Euro für die Bahntrasse Friedrich der Große im Bereich Werderstraße bis Gneisenaustraße.

Mit gemischten Gefühlen sieht die nach der Kommunalwahl vom Rat ins Ruhr-Parlament entsandte Politikerin dagegen einen Beschluss zum Entwurf eines neuen Nahverkehrsplanes für Bochum. Wie berichtet, drohen Herne bei Umsetzung des Konzepts Verschlechterungen auf der Straßenbahnlinie 306: Für die durch Wanne-Eickel führende Linie soll der Takt von zehn auf 15 Minuten erhöht werden.

Das Ruhr-Parlament habe die vorläufige Planung zustimmend zur Kenntnis genommen, doch sie habe sich zunächst enthalten, so Lukas. Die Begründung für die Takt-Ausdünnung – direkter Anschluss an den in Bochum geplanten Rhein-Ruhr-Express – sei nachvollziehbar. Doch als Herner SPD-Stadtverordnete müsse sie auch mögliche Verschlechterungen für Herner Bürger im Auge haben. Hier bestehe noch Diskussionsbedarf. Auch ihr SPD-Ortsverein Röhlinghausen werde sich des Themas annehmen.

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