Opfer verletzt

Räuber überfällt in Herne vier Senioren in zwei Tagen

Gerade Senioren sollten deshalb in den kommenden Tagen besonders wachsam sein.

Gerade Senioren sollten deshalb in den kommenden Tagen besonders wachsam sein.

Foto: Andreas Bartel

Herne.   In mindestens zwei Fällen ist der Täter wohl der selbe. Zwei Senioren stürzen bei den Überfällen und müssen ins Krankenhaus gebracht werden.

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Eine Raubserie an Senioren beschäftigt die Polizei in Herne. Gleich vier Überfälle auf ältere Menschen gab es in den vergangenen Tagen: Zunächst wurde eine 88-Jährige am Freitag gegen 11.30 Uhr von einem Unbekannten auf der Edmund-Weber-Straße in Höhe der Hausnummer 165 angesprochen, wie die Polizei am Sonntag berichtete: „Unvermittelt“ habe der Täter die Seniorin dann zur Seite gestoßen und sich aus dem Rollator die Handtasche gegriffen.

Die Zeugenbeschreibung - circa 30 Jahre alt, 1,70 Meter groß, blond, blaue Kappe und blau-grüne Jacke - deckt sich mit einer weiteren Tat, die sich am gleichen Tag kurze Zeit später gegen 13.15 Uhr ereignete. Auf der Straße Regenkamp wurde einer 78-jährigen Hernerin plötzlich von hinten die umgehängte Handtasche entrissen.

Zwei weitere Opfer bei Überfällen verletzt

Ebenfalls am Freitag gegen 17 Uhr wurde noch einer weiteren Seniorin (88) an der Cranger Heide von hinten die Handtasche entrissen. Die Frau hatte doppeltes Pech bei dem Überfall. Sie stürzte und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zum Täter konnte sie ebenso keine Angaben machen wie ein 92-Jähriger, den es am Samstagabend gegen 21 Uhr „erwischte“. Er wurde auf der Zur-Nieden-Straße nahe des Volksgartens Eickel plötzlich von einem Mann zu Boden gerissen. Der raubte dem Senior dessen Geldbörse und flüchtete damit. Auch der 92-Jährige wurde bei dem Überfall verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Die Häufung der Taten in einem so kurzen Zeitraum sei „auffällig“, sagte ein Polizeisprecher. Gerade Senioren sollten deshalb in den kommenden Tagen besonders wachsam sein. In allen Fällen hat das Herner Kriminalkommissariat 35 die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter 0234/909-8505 (-4441 außerhalb der Geschäftszeiten) um Zeugenhinweise.

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