Eichenprozessionsspinner

Prozessionsspinner: Herne lehnt Einsatz von Bioziden ab

Der Eichenprozessionsspinner sorgte auch in Herne für einige Einsätze. Bei der Bekämpfung lehnt die Stadt Herne den Einsatz von Bioziden ab.

Der Eichenprozessionsspinner sorgte auch in Herne für einige Einsätze. Bei der Bekämpfung lehnt die Stadt Herne den Einsatz von Bioziden ab.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Herne.  Der Eichenprozessionsspinner hat in diesem Frühjahr auch in Herne für Aufregung gesorgt. Biozide bei der Bekämpfung lehnt die Stadt ab.

Der Eichenprozessionsspinner hat in den vergangenen Wochen für viel Aufregung gesorgt. Die WAZ sprach mit Michael Paternoga aus dem Pressebüro der Stadt über eine erste Bilanz.

Wie oft haben sich Bürger wegen des Eichenprozessionsspinners an die Stadt gewandt?

Bis Anfang Juli hatten uns Bürger rund 60 städtische Bäume mit etwa 250 Nestern gemeldet. Wir haben daraufhin eine Fachfirma beauftragt, die die Nester abgesaugt hat. Die Zahlen sind im übrigen ähnlich hoch wie im Vorjahr.

Eine Stadt wie Dortmund hat den Raupen den Kampf angesagt und will - auch wenn die Saison vorbei ist - beispielsweise bereits verlassene Nester in Baumkronen absaugen. Wie ist der Stand in Herne?

Wir überlegen ebenfalls, wie man wirksam gegen diese Raupen vorgehen kann, um einen möglichst hohen Effekt zu erzielen. Die Überlegungen dauern aber noch an.

Nun gibt es auch Städte, die Biozide einsetzen und sie mit Hilfe von Hubschrauber-Einsätzen versprühen. Was hält die Stadt davon?

Für uns ist ganz klar, dass wir keine Biozide benutzen werden. Die Gefahr, damit Umweltschäden hervorzurufen, ist viel zu groß.

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