Verkehr

Parknot in der Leitersiedlung wird Thema im Bezirk Wanne

Die Schotterstreifen auf der Schalkestraße: Inzwischen darf nur noch darauf geparkt werden.

Die Schotterstreifen auf der Schalkestraße: Inzwischen darf nur noch darauf geparkt werden.

Foto: Alexa Kuszlik / FUNKE Foto Services

Herne.  Die Parkregelung in der „Leitersiedlung“ beschäftigt demnächst auch die Bezirksvertretung Wanne. Die CDU hat eine Anfrage gestellt.

Mit der Parksituation in der Wanner „Leitersiedlung“ beschäftigt sich demnächst auch die Bezirksvertretung Wanne. Die CDU-Bezirksfraktion hat eine entsprechende Anfrage für die Sitzung am 29. September gestellt. Die Anwohner der Schalkestraße und Mathildenstraße kritisieren eine geänderte Parkregelung, durch die ein erhebliches Parkproblem entstehe.

Parken nach 35 Jahren neu geregelt

Gegenstand der Auseinandersetzung zwischen Anwohnern und Stadt sind die Schotterstreifen, auf denen bis Juni 35 Jahre lang das Parken geduldet wurde, zusätzlich zu jeweils einer halbmonatlich wechselnden Straßenseite. Nach dem Protest der Bürger inklusive Unterschriftensammlung hatte Oberbürgermeister Frank Dudda den Anwohnern bei deren Besuch im Rathaus eine Lösung in Aussicht gestellt.

Um so enttäuschter zeigten sich die Wanne-Eickeler, dass sie nun wohl endgültig auf Parkplätze in den beiden Straßen verzichten müssen. „Parken in zweiter Reihe“, so teilte ihnen das Ordnungsamt mit, sei verboten. Nachdem zwischenzeitlich sowohl Straßenrand als auch Schotterstreifen beparkt werden durften, was selbst den Anwohnern zu eng wurde, sind nun nur noch die Schotterstreifen dafür vorgesehen. So wurden aus drei Parkreihen erst vier und dann zwei.

Stadt: „Gefährdung der Fußgänger vermeiden“

Stadtsprecher Michael Paternoga argumentiert mit der Sicherheit der Fußgänger. „Vor der neuen Beschilderung wurden zuletzt durch das Parken in zweiter Reihe vermehrt Ein- und Ausparkvorgänge mit Überfahrung des Gehwegs festgestellt“, sagt er. Darauf habe die Stadt reagieren müssen.

„Wir wissen nicht, wo wir nachmittags ab 17 Uhr parken sollen“, beklagt demgegenüber Gisbert Rusch, einer der Anwohner. Wer das Verbot missachte, sei mit 55 Euro und einem Punkt in Flensburg dabei. Etwa 20 Parkplätze fielen allein in der Schalkestraße weg. „Damit gebe ich mich nicht zufrieden.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben