Gastronomie

Pächterwechsel in der Traditionsgaststätte „Zille“ in Herne

Stefan Rustemeier ist neuer Pächter der „Zille“. Karl-Heinz Gerdes tritt in den Ruhestand.

Stefan Rustemeier ist neuer Pächter der „Zille“. Karl-Heinz Gerdes tritt in den Ruhestand.

Foto: Sabrina Didschuneit

Herne.   Wechsel in der Traditionsgaststätte „Zille“: Für Pächter Karl-Heinz Gerdes übernimmt Stefan Rustemeier. Der ist in Herne kein Unbekannter.

Generationswechsel in der „Zille“: Karl-Heinz Gerdes, der 20 Jahre lang dafür gesorgt hat, dass in der Gaststätte und bei Großveranstaltungen im Kulturzentrum alles rund läuft, verabschiedet sich Mitte Juli mit 67 Jahren in den Ruhestand. Zum 1. September übernimmt sein Nachfolger: der 46-jährige Stefan Rustemeier, seit Jahren auch Pächter der Gastronomie im Lago.

Weiterhin gutbürgerliche Küche

„Wir freuen uns sehr über diese Lösung“, so Peter Weber, Geschäftsführer der Tagungsstätten- und Gastronomiegesellschaft (TGG) Herne, die die „Zille“ verpachtet. Rustemeier bringe langjährige praktische Erfahrung aus der Gastronomie mit und gleichzeitig als Betriebswirt VWA auch von dieser Seite die notwendigen Kenntnisse. Die Auswahl sei auch deshalb auf Rustemeier gefallen, weil er unabhängig von der Gastronomie im Lago auch ein Catering-Unternehmen betreibe und deshalb die Verpflegung Hunderter Gäste für ihn nichts Neues sei – wichtig gerade im Hinblick auf die Großveranstaltungen im Kulturzentrum.

In der Zille soll auch weiterhin „gutbürgerliche Küche“ serviert werden, wobei Stefan Rustemeier aber auch eigene Akzente setzen und die Karte mit saisonalen Gerichten erweitern will. Die sechs festangestellten Mitarbeiter will er übernehmen. Das sei zum einen Wunsch der TGG, zum anderen wisse er aber auch aus eigener Erfahrung, dass das Team wirklich gut sei. Bei Großveranstaltungen werde das Team durch zusätzliche Kräfte ergänzt. Und: Karl-Heinz Gerdes habe schon angekündigt, gerne unterstützend zur Seite zu stehen. Die Gastronomie im Lago will Rustemeier ebenfalls weiterführen: „Das läuft ganz autark. Das stemmt die Familie.“

Weitere 50 bis 60 Essplätze

Die Zeit zwischen Mitte Juli und dem 1. September, in der die Zille geschlossen ist, wird genutzt, um eine neue Lüftung in der Küche einzubauen. Außerdem will Stefan Rustemeier aber auch die riesige Theke aus der „Brasserie“ entfernen lassen. „Sie nimmt viel zu viel Platz weg“, so der neue Pächter. Statt dessen sollen in diesem Bereich weitere 50 bis 60 Essplätze entstehen. „Wir können dann, je nach Art der Gesellschaft, mit mobilen Theken arbeiten.“ Optisch soll der Brasserie-Bereich der alten „Zille“ angepasst werden. Die Öffnungszeiten täglich ab 12 Uhr (Ende offen) will Rustemeier vorerst beibehalten, mit der Option, mittelfristig einen Ruhetag einzuführen.

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