Auszeichnung

Otto-Hahn-Gymnasium Herne als „Digitale Schule“ geehrt

Das Otto-Hahn-Gymnasium in Herne setzt auf digitalisierten Unterricht und wurde jetzt dafür ausgezeichnet.

Das Otto-Hahn-Gymnasium in Herne setzt auf digitalisierten Unterricht und wurde jetzt dafür ausgezeichnet.

Foto: Rainer Raffalski / FUNKE Foto Services

Herne.  Das Otto-Hahn-Gymnasium in Herne ist vom NRW-Bildungsministerium als „Digitale Schule“ ausgezeichnet worden. Womit die Schule punkten konnte.

Das Otto-Hahn-Gymnasium Herne ist von NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer als „Digitale Schule“ ausgezeichnet worden. Es ist eine Auszeichnung der Initiative „MINT Zukunft schaffen“, um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil weiter zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen.

Das OHG wurde unter anderem für seine digitale Ausstattung gelobt. So arbeiteten die Lehrer beispielsweise mit interaktiven Tafeln, in Laptop-Klassen und mit Lego-Mindstorms-Robotern, an denen die Schüler das Programmieren üben können, sagt Julien Babian, Informatik- und Deutschlehrer am OHG und Projektleiter. „Auch künftig möchten wir noch stärker mobile Geräte anschaffen und in die Schülerschaft geben - unabhängig von der Finanzkraft der Eltern“, kündigt Babian an. Eine Vollausstattung sei trotz Digitalpakt in den nächsten beiden Jahren aber nicht möglich.

Digitalisierung im Schulprogramm aufgenommen

Weiterhin lobend erwähnt wurde das Schulprogramm, in dem die Digitalisierung als ein Ziel mit aufgenommen wurde, sowie ein Kollegium, das breit hinter diesem Weg stehe, so Babian. Mit Fortbildungen werden mehrere Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet, so dass die Last nicht nur auf wenigen Schultern laste. „Gerade in Zeiten von Corona kommt dem digitalen Lernen eine besondere Bedeutung zu und wir unterstützen uns da gegenseitig“, so der Informatiklehrer.

Das Otto-Hahn nehme zudem am Wettbewerb „Informatik Biber“ teil, es gebe eine MINT-Klasse sowie einen Förderverein, der auch in die Digitalisierung investiere, so Babian. Mit der Auszeichnung gingen keine Fördergelder einher. Es sei um eine Standortbestimmung gegangen. „Wir haben in Herne nicht immer die besten Voraussetzungen und freuen und sehr, dass wir offensichtlich auf dem richtigen Weg sind“, so Julien Babian.

Weitere Nachrichten aus Herne und Wanne-Eickel lesen Sie hier.

Leserkommentare (1) Kommentar schreiben