Verkehr

Neue 30er-Zone in Herne-Constantin sorgt für Verwirrung

In Constantin gibt es eine neue 30er-Zone.

In Constantin gibt es eine neue 30er-Zone.

Foto: Ingo Neubold

Herne.  Trotz der neuen 30er-Zone gilt kein „Rechts vor Links“ an der Kreuzung Landwehrweg/Im Wiescherfeld. Die Stadt Herne verteidigt die Regelung.

Eine 30er-Zone in Constantin sorgt seit ihrer Errichtung vor einigen Wochen für Verwirrung und Unverständnis bei den Anwohnern. Wer von der Wiescherstraße in den Landwehrweg einbiegt, begibt sich in die besagte 30er-Zone, zu der auch die Straße „Im Wiescherfeld“ gehört. Weiterhin gelten dort die Schilder, die zuvor die Vorfahrt regeln sollten. Die „Rechts vor Links“-Regelung gilt dort also nicht.

Das ärgert Anwohnerin und WAZ-Leserin Andrea Janik. Menschen, die auf dem Landwehrweg in Richtung Friedhof fahren, hätten dadurch weiterhin Vorfahrt gegenüber Fahrern, die aus der Straße Im Wiescherfeld kommen. „Da wird der Bürger ja geradezu eingeladen, schnell zu fahren“, schreibt Janik der Redaktion.

Insgesamt mache die Zone für sie wenig Sinn; sie erwarte an der Kreuzung Landwehrweg/Im Wiescherfeld ein „Rechts vor Links“. „Da gab es schon Situationen, wo die Leute verwirrt waren“, erläutert die Anwohnerin. Die Stadt habe ihr versprochen, sich zu kümmern.

30er-Zone soll bestehen bleiben

Michael Paternoga, Sprecher der Stadt Herne, erläutert: „Es wird bleiben, wie es ist.“ Oft gelte in 30er-Zonen „Rechts vor Links“. Das sei aber nicht der Fall, wenn entsprechende Schilder aufgestellt seien, so Paternoga.

„Wir haben die 30er-Zone eingerichtet, weil es dort zuvor verschiedene Tempobereiche gab. Die neue 30er-Zone soll für Einheitlichkeit sorgen“, sagt er. Die Vorfahrtsregelung an der Kreuzung Landwehrweg/Im Wiescherfeld habe es schon zuvor gegeben und solle auch weiterhin bestehen bleiben.

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