Kino-Ecke

Neu in der Herner Filmwelt: Dannys Rückkehr ins Horror-Hotel

Redrum - Murder: Ewan McGegor als Danny Torrance in der „Shining“-Fortsetzung „Stephen Kings Doctor Sleeps Erwachen" - zu sehen zum Bundesstart n der Herner Filmwelt.

Redrum - Murder: Ewan McGegor als Danny Torrance in der „Shining“-Fortsetzung „Stephen Kings Doctor Sleeps Erwachen" - zu sehen zum Bundesstart n der Herner Filmwelt.

Foto: Jessica Miglio / dpa

Herne.  Stanley Kubricks legendärer Horrorfilm „Shining“ wird fortgesetzt. Ebenfalls neu in der Herner Filmwelt: eine Dokumentation über „Depeche Mode“.

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Neustart der Woche. Mit „Shining“ hat Stanley Kubrick etwas Großes geschaffen. Regisseur Mike Flanagan versucht sich mit „Stephen Kings Doctor Sleeps Erwachen“ - was für ein kruder Titel - an einer Fortsetzung des im Horror-Hotel spielenden Thrillers. Den mittlerweile erwachsenen Danny (Sohn von Jack Torrance alias Jack Nicholson im Original von 1980) spielt Ewan McGregor. „Reicht nicht an Kubricks Meisterwerk heran“, so die Wertung von TV Spielfilm. Als wenn das überhaupt möglich wäre … (FSK ab 16).

Und sonst? Bereits ab Mittwoch läuft „Die Eiskönigin 2“ in der Filmwelt am Berliner Platz 7-9. Und: Im Relaxkino (Eintritt: 15 Euro) zeigt das Herner Lichtspielhaus die Doku „Depeche Mode: Spirits in the Forest“.

Aus der Reihe. Das VHS-Filmforum präsentiert in der Filmwelt das chinesische Drama „Asche ist reines Weiß“ - am Sonntag um 11 Uhr, Montag um 17.30 Uhr und Mittwoch um 20.15 Uhr (ab 12).

Die Top 3. Die besten Songs von Depeche Mode: 1. „Personal Jesus“ (Acoustic), 2. „Useless“ (im Kruder & Dorfmeister-Remix), 3. „Everything Counts“.

Der Lieblingsfilm. Sodingens Bezirksbürgermeister Mathias Grunert entscheidet sich für „Mein wunderbarer Waschsalon“ aus dem Jahr 1985 mit Daniel Day-Lewis. „Erstmals gesehen habe ich den Film erst Jahre nach seinem Erscheinen - natürlich nicht in unserer Lichtburg auf der Bahnhofstraße, sondern in irgendeinem Bochumer Programmkino“, erzählt der 47-Jährige. Warum faszinierte ihn der Film? „Vielleicht lag es einfach nur an dem Filmtraumpaar Omar und Johnny oder an der schon damals leicht schräg wirkenden Bildsprache der 80er: Jedenfalls bot dieser damalige schwule Kultfilm für einen jungen Mann wie mich trotz seiner dürftigen Handlung noch am ehesten so etwas wie eine Idee von einem Lebensentwurf und ein Gefühl von Leichtigkeit.“ Daniel Day-Lewis habe den Oscar zwar später für ganz andere Filme bekommen. „Aber niemals war er so hinreißend wie in ,Mein wunderbarer Waschsalon’“, so Mathias Grunert.

Der Auswärtstipp. Im Bochumer Endstation Kino (Bahnhof Langendreer) läuft bereits seit Mittwoch und noch bis Sonntag das Ruhrgebiets-Filmfestival „Blicke 27“.

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