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Mulvany-Berufskolleg beteiligt sich an neuem Sprachkonzept

Im Netzwerk Zukunftsschulen vereint: Thomas Brechtken (Mulvany Berufskolleg Herne), Ulrike Eisenberg (Heisenberg-Gymnasium Dortmund) und Ludger Jonischeit (Erich-Kästner-Gesamtschule Bochum, v.v.l.) sowie (h.v.l.) Sabine Piechura, Tobias Hemsing, Gerald Nandzik, Christiane Pohlig, Claudia Kyeck-Janssen, Lena Enste.

Foto: Dietmar Wäsche

Im Netzwerk Zukunftsschulen vereint: Thomas Brechtken (Mulvany Berufskolleg Herne), Ulrike Eisenberg (Heisenberg-Gymnasium Dortmund) und Ludger Jonischeit (Erich-Kästner-Gesamtschule Bochum, v.v.l.) sowie (h.v.l.) Sabine Piechura, Tobias Hemsing, Gerald Nandzik, Christiane Pohlig, Claudia Kyeck-Janssen, Lena Enste. Foto: Dietmar Wäsche

Das Herner Mulvany-Berufskolleg beteiligt sich an der Entwicklung eines Sprachkonzepts für Schüler. Das ist das der Kooperation mit drei Schulen.

Diese Zusammenarbeit ist ungewöhnlich, aber exakt so gewollt. Im Netzwerk Zukunftsschulen NRW arbeiten ab sofort die Erich-Kästner-Gesamtschule aus Bochum, das Heisenberg-Gymnasium aus Dortmund sowie das Herner Mulvany-Berufskolleg zusammen. Es geht um NISKoBA – die Entwicklung eines Sprachkonzeptes anhand von Bausteinen.

Inzwischen hätten alle Schulen und Schulformen Jugendliche mit den gleichen Problemen, so Ulrike Eisenberg, Leiterin des Heisenberg-Gymnasiums. „Die Klassen werden immer heterogener. Die Schüler scheitern fachlich, weil sie sprachlich nicht folgen können.“ Das sei, so Thomas Brechtken vom Mulvany-Berufskolleg, „ein Problem, das Schüler in den Klassen fünf und sechs ebenso betrifft wie die Schüler, die dann später zu uns kommen. Wir sind da in einer Kette mit den anderen Schulformen. Wir nehmen ja von jeder Schulform Schüler auf.“

Deshalb sollen nun an den drei Schulen Bausteine zur individuellen Sprachförderung entwickelt werden. Für alle Fächer, möglichst von allen Lehrern. Nicht nur für den Deutsch-Unterricht, wie Claudia Kyeck-Janssen von der Erich-Kästner-Schule betont. „Jeder Lehrer muss sich zuständig fühlen. Und in diesem Netzwerk und in dieser Kooperation kann man und soll man die Erfahrungen der anderen nutzen.“

Am Ende sei nur der Erfolg der Schüler wichtig. „Wir dürfen keinen Schüler vergessen“, sagte Ulrike Eisenberg. Alle müssten das Abitur schaffen können. „Wir müssen sie zum Beispiel bei uns so fit machen“, sagte Tobias Hemsing, Lehrer am Mulvany-Berufskolleg, „dass sie eine Vorstellungsrunde bei einem möglichen Arbeitgeber meistern können.“

Die Schulleiter und Lehrer sind sich einig, dass die Entwicklung des Sprachkonzeptes und dessen Umsetzung eine durchaus anspruchsvolle und zeitintensive Aufgabe ist. „Aber es ist eine sehr lohnende Aufgabe“, sagte Claudia Kyeck-Janssen. „Wir müssen das schaffen.“ Foto: RR

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