Umwelt

Linke fordert öffentliche Trinkwasserspender für Herne

Auf dem Warsteiner Wilkeplatz wurde ein Trinkwasserspender im Rahmen eines Bürgerprojekts durch Geldspenden finanziert.

Auf dem Warsteiner Wilkeplatz wurde ein Trinkwasserspender im Rahmen eines Bürgerprojekts durch Geldspenden finanziert.

Foto: Lisa Rita Klaus / WP

Herne.  Die Stadt soll flächendeckend Trinkwasserspender in Herne aufstellen. Das fordert die Linkspartei. Und so wird der Vorstoß begründet.

Herne soll mittelfristig flächendeckend mit Trinkwasserspendern ausgestattet werden. Das strebt die Linkspartei an und startet eine entsprechende politische Initiative. Als erster Standort soll der Robert-Brauner-Platz in Herne-Mitte im Zuge des anstehenden Umbaus einen Trinkwasserspender erhalten, so der Vorschlag.

Bürgerprojekt in Warstein

Die Gefahr der Dehydrierung sei besonders bei heißen Temperaturen sehr hoch, wenn dem Körper nicht genügend Wasser zugeführt werde, heißt es in einem Linke-Antrag für die nächste reguläre Sitzung des Umweltausschusses. Trinkwasserspender im öffentlichen Raum könnten helfen. Sie sollten gut zugänglich sein und eine gute Wasserqualität gewährleisten.

„In Berlin und auch in Österreich sind Trinkwasserspender die Regel“, so Linke-Ratsfrau Klaudia Scholz. Die Kosten pro lägen bei jeweils rund 15.000 Euro. In Warstein ist 2018 ein Trinkwasserspender im Rahmen eines Bürgerprojekts realisiert worden.

Die Umweltausschuss-Sitzung beginnt am Dienstag, 12. November, um 16 Uhr im Rathaus Herne.

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