Kino

Leinwand frei für das „Ruhrpott Kino“ in der Herner City

Ralf Richter und Sabine Kaack in „Bang Boom Bang“.                    

Ralf Richter und Sabine Kaack in „Bang Boom Bang“.                    

Foto: OH

Herne.  Fünf Kultfilme aus dem Ruhrgebiet stehen auf dem Programm. „Bang Boom Bang“ darf dabei nicht fehlen. Und das alles umsonst und draußen.

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Mit dem „Ruhrpott Kino“ mitten in der Herner Innenstadt startet die IG Herne City am kommenden Wochenende, 21. und 22. Juni, ein neues Open-Air-Format. Fünf Filme feiern am Freitag und am Samstag auf dem Robert-Brauner-Platz auf der großen Leinwand den Mythos Ruhrgebiet - bei freiem Eintritt.

Neuer Standort für Open-Air-Kino

Open-Air-Kino in der Herner City, das gab es noch nicht. „Das ist erst mal ein Versuch“, sagt Norbert Menzel, der Vorsitzende der IG Herne City, der zusammen mit der Projektmanagerin Karina Sola das neue Veranstaltungsformat geplant hat. Sollte sich der Versuch als erfolgreich erweisen, könne man sich vorstellen, ihn jedes Jahr oder jedes zweite Jahr zu wiederholen.

Gezeigt werden Kult-Filme aus dem Ruhrgebiet. So am Freitag die beiden Klassiker um Theo und Enno, „Aufforderung zum Tanz“ (1977) um 17 Uhr und die Fortsetzung „Theo gegen den Rest der Welt“ (1980) um 20 Uhr, beide mit Marius Müller-Westernhagen in der Hauptrolle. Die Actionkomödie „Aufforderung zum Tanz“ spielt zu Teilen in Herne und Wanne-Eickel. Die beiden Helden träumen vom Einstieg ins Speditionsgeschäft. Im zweiten Teil reisen sie auf der Suche nach ihrem geklauten Lkw quer durch Europa.

In der Herner Teutoburgia-Siedlung, sind auch einige Szenen der „Vampirschwestern“ gedreht worden. Der Film für die ganze Familie läuft am Samstag um 15 Uhr. Um 17 Uhr geht es weiter mit „Manta Manta“ mit Til Schweiger, Tina Ruland und Michael Kessler. Die Actionkomödie kam 1991 in die Kinos. Mit „Bang Boom Bang“ (1999), einem weiteren Kult-Streifen aus dem Ruhrgebiet, endet das erste Ruhrpott-Kino am Samstagabend. Start der Gaunerkomödie mit Ralf Richter, Martin Semmelrogge und Oliver Korittke ist um 20 Uhr.

Dass die Wahl gerade auf diese Filme fiel hat neben dem Ruhrgebietsbezug noch einen anderen Grund: Sie waren laut Norbert Menzel „bezahlbar“. Veranstalter des Ruhrpott Kinos ist die IG City, gesponsert von der Herner Sparkasse und dem Café Extrablatt. Die 5,50 mal 3 Meter große Leinwand gehört Menzel selbst. Sie kam schon bei der Fußball-WM im Gysenberg zum Einsatz. Dank LED -Technik sei sie auch im Hellen ohne Probleme einsetzbar, versichert Menzel. Die Leinwand wird vor dem ehemaligen Karstadt-Gebäude aufgebaut. Für die Zuschauer stehen 300 Stühle bereit. Den Dolby Atmos Sound bekommen sie von allen Seiten auf die Ohren.

Hinter den Sitzreihen sind zudem Stehtische aufgebaut. An ihnen lassen sich diverse Kaltgetränke zu einer Bratwurst oder Popcorn genießen.

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