Lärm

Das ist der Grund für den Lärm an Stadtgrenze Herne/Bochum

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Lärmquelle gefunden: Messungen haben die beiden Quellen der hochfrequenten Geräusche an der Stadtgrenze zwischen Bochum und Herne ausgemacht.

Lärmquelle gefunden: Messungen haben die beiden Quellen der hochfrequenten Geräusche an der Stadtgrenze zwischen Bochum und Herne ausgemacht.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Herne.  Ein „mysteriöses Geräusch“ raubt Anwohnern in Herne und Bochum seit Jahren den Schlaf. Die Verursacher wurden gefunden. Wie es nun weitergeht.

  • Die Quellen der Geräusche, die Anwohnern in Herne und Bochum den Schlaf rauben, sind gefunden.
  • Der Lärm kommt vom benachbarten Gelände Herbo 43.
  • Offizielle Messungen haben die Verursacher ermittelt.

Die Quellen der hochfrequenten Geräusche, die Anwohnern in Herne und Bochum den Schlaf rauben, sind gefunden. Wie die CDU-Fraktion Herne schon im Juni 2022 vermutete (wir berichteten), kommt der Lärm tatsächlich aus dem benachbarten Gewerbegebiet Herbo 43. Das teilte die CDU jetzt in einer Presseerklärung mit. Demnach haben offizielle Messungen des Umweltamts im Juli die beiden Verursacher ermittelt.

Bei der einen Lärmquelle handelt es sich um ein Unternehmen, das Batterien für Elektroautos testet, bei der anderen um eine Pharmafirma. Allerdings, erklärt die CDU, lägen die gemessenen Lärmpegel im Rahmen der zulässigen Grenzwerte.

Schallschutzwand hilft lärmgeplagten Hernern nicht weiter

Das Problem, sagte Barbara Merten von der CDU-Fraktion im Juni, schwele schon seit vier Jahren. Zunächst wähnten die Anwohner in Herne und Bochum den Ursprung der störenden Geräusche auf der Baustelle des A 43-Ausbaus. Schnell machten die Menschen aber Herbo 43 als Quelle aus, genau konnten sie den Lärm aber nie verorten – selbst bei Erkundungsexpeditionen auf eigene Faust.

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Die Schallschutzwand, die mittlerweile seit zwei Jahren steht, biete aufgrund ihrer geringen Höhe nicht ausreichend Schutz. Tagsüber, aber vor allem in der Nacht, reißt das Geräusch Anwohner nach wie vor aus dem Schlaf. „An dem Ärger, der Wut der Betroffenen hat sich nichts geändert“, versichert Merten.

Gespräche mit Lärmverursachern geplant

Bezüglich der eingehaltenen Richtwerte sagt die Politikerin: „Wir haben auch nach den Messungen große Bedenken. Der Zeitraum war einfach zu kurz. Ich bezweifle auch, dass die Zahl der Messstellen der Dramatik der Situation gerecht wurde.“ Die Fraktion wolle in der Situation am Ball bleiben.

In naher Zukunft sollen Gespräche mit den betreffenden Unternehmen geführt werden, die CDU aus Herne erhält dabei Unterstützung der Parteigenossen aus Bochum.

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