Kreißsaal-Check

Kreißsaal-Check: Das St. Anna Hospital in Herne

Die drei Kreißsäle im St. Anna Hospital in Herne sind allesamt mit einer geräumigen Badewanne ausgestattet.

Die drei Kreißsäle im St. Anna Hospital in Herne sind allesamt mit einer geräumigen Badewanne ausgestattet.

Foto: St. Elisabeth Gruppe GmbH

Herne.  Was müssen werdende Eltern rund um die Geburt ihres Kindes im St. Anna Hospital in Herne wissen? Hier geht es zum Kreißsaal-Check.

Fast 1000 kleine Mädchen und Jungen haben im Jahr 2018 das Licht der Welt im St. Anna Hospital in Herne erblickt. Hier beantwortet das Krankenhaus unsere Fragen im Kreißsaal-Check:

Wie viele Geburten gibt es pro Jahr im St. Anna Hospital?

983 Babys wurden im Jahr 2018 im St. Anna Hospital geboren.

Wie hoch ist die Kaiserschnitt-Rate?

Im St. Anna Hospital liegt die Kaiserschnittrate für das Jahr 2018 bei 25,4 Prozent.

Wie viele Hebammen arbeiten in einer Schicht?

Keine Angaben.

Wie viele Ärzte arbeiten in einer Schicht?

Keine Angaben.

Wie viele Kreißsäle gibt es? Gibt es eine besondere Ausstattung?

Es gibt drei Kreißsäle, die laut Krankenhaus eine wohnliche Atmosphäre bieten. Zur besonderen Ausstattung zählen breite Betten, Gebärstuhl/Hocker/Ball, Seil/Tuch sowie zwei Wannen für die Wassergeburt.

Wie sind die Wöchnerinnen untergebracht? Wie viele Zimmer gibt es?

Auf der Wöchnerinnen-Station gibt es laut Krankenhaus modern ausgestattete Ein- und Zwei-(Mehr)bett-Zimmer mit eigenem Bad. Ingesamt sind acht Zimmer vorhanden.

Können Väter mit untergebracht werden?

Ja, die Väter können mit untergebracht werden.

Gibt es Familienzimmer? Wie sind diese ausgestattet? Wie hoch ist die Zuzahlung?

"Die modern und wohnlich gestalteten Familienzimmer sind neben einem eigenen Bad und einer kleinen Sitzecke mit einer Wickelkommode ausgestattet", erklärt das Krankenhaus. Die Zuzahlung beläuft sich auf 95 Euro für die Einzelzimmernutzung (pro Tag). Die Kosten für eine Begleitpersonen liegen bei 45 Euro pro Tag.

Wie ist die Verpflegung?

Es gebe ein Frühstücksbuffet und eine Menüauswahl.

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Gibt es eine Neugeborenenstation?

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist laut Krankenhaus als babyfreundliche Geburtsklinik zertifiziert, wobei ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts das Rooming-In beinhalte. "Rooming-In bedeutet, dass die Neugeborenen in den Zimmern der Mütter bleiben und dort mitversorgt werden", erklärt das Krankenhaus.

Ist das Krankenhaus Perinatalzentrum? Wenn ja, welche Stufe?

Das St. Anna Hospital Herne sei Teil des Zentrums für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Elisabeth Gruppe mit den Standorten Witten und Wanne-Eickel. "Der Standort Wanne-Eickel ist kein Perinatalzentrum, arbeitet aber eng mit dem Perinatalzentrum Level 1 des Marien Hospital Witten zusammen, das ebenfalls Teil des Zentrums für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist", so das Krankenhaus.

Weitere Besonderheiten, wie beispielsweise Infoabende:

Infoabende finden monatlich statt. Die genauen Termine erfahren werdende Eltern auf der Internetseite des St. Anna Hospitals. Hier finden Sie auch Informationen zum Kursangebot der Elternschule. Außerdem können sich werdende Eltern unter der Telefonnummer 02323-499 2737 über das Angebot informieren.

Ist eine Anmeldung für die Geburt möglich/nötig? Und wann sollte man sich anmelden?

Das Krankenhaus rät zur Anmeldung zwischen der 36. und der 38. Schwangerschaftswoche.

Die Adresse des Krankenhauses: Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Elisabeth Gruppe, St. Anna Hospital Herne, Hospitalstraße 19, 44649 Herne. Zur Homepage.

Alles zum Kreißsaal-Check

Diese Krankenhäuser in der Region haben im Kreißsaal-Check unsere Fragen beantwortet:

Bocholt

Kreißsaal-Check: Das St. Agnes-Hospital in Bocholt

Bochum

Kreißsaal-Check: Die Augusta-Kranken-Anstalt in Bochum

Kreißsaal-Check: Das St. Elisabeth-Hospital in Bochum

Bottrop:

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Bottrop

Dinslaken:

Kreißsaal-Check: Das St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken

Duisburg:

Kreißsaal-Check: Das Bethesda Krankenhaus in Duisburg

Kreißsaal-Check: Die Sana Kliniken in Duisburg

Kreißsaal-Check: Das Krankenhaus St. Anna in Duisburg

Kreißsaal-Check: Die St. Johannes Klinik in Duisburg

Düsseldorf:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Düsseldorf

Kreißsaal-Check: Das Sana Krankenhaus in Düsseldorf-Benrath

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Essen:

Kreißsaal-Check: Das Elisabeth-Krankenhaus in Essen

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Essen-Altenessen

Kreißsaal-Check: Das Universitätsklinikum in Essen

Kreißsaal-Check: Das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen

Geldern:

Kreißsaal-Check: Das St.-Clemens-Hospital in Geldern

Gelsenkirchen:

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Gelsenkirchen

Kreißsaal-Check: Sankt Marien-Hospital Buer in Gelsenkirchen

Herne:

Kreißsaal-Check: Das Marien Hospital in Herne

Kreißsaal-Check: Das St. Anna Hospital in Herne

Kleve:

Kreißsaal-Check: Das St. Antonius-Hospital in Kleve

Moers:

Kreißsaal-Check: Das Krankenhaus Bethanien in Moers

Kreißsaal-Check: Das St. Josef Krankenhaus in Moers

Mülheim:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Mülheim

Oberhausen:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Oberhausen

Kreißsaal-Check: Das Katholische Klinikum in Oberhausen

Velbert:

Kreißsaal-Check: Das Helios Klinikum Niederberg in Velbert

Wesel:

Kreißsaal-Check: Das Marien-Hospital in Wesel

Witten:

Kreißsaal-Check: Das Marien Hospital in Witten

Kreißsaal-Check: Unsere weitere Berichterstattung zum Thema:

  • Die Stadt Hattingen hat seit 2007 keine Geburtsstation mehr. Werdende Eltern sollten die Entbindung und Betreuung durch eine Hebamme sehr früh planen. Lesen Sie hier mehr.
  • Hebamme Regine Hoffmann aus Witten begleitet bis zu 300 Schwangere jährlich – seit mehr als 40 Jahren. In ihren Vorbereitungskursen räumt sie mit längst überholten Weisheiten auf: „Hecheln ist mega-out!“ Lesen Sie hier mehr.
  • In Dortmund und Duisburg können werdende Mütter ihren Nachwuchs im Fußball-Kreißsaal auf die Welt bringen. Die Nachfrage bei den Fans ist groß. Lesen Sie hier mehr.
  • Adina Stracke ist Hebamme in Sprockhövel. Sie erklärt, warum es immer weniger freiberufliche Hebammen gibt und wie Eltern die Bürokratie spüren. Lesen Sie hier mehr.
  • Eine Hebamme erklärt, warum der Babyblues nicht ungewöhnlich, eine Wochenbett-Depression aber gefährlich ist. Lesen Sie hier mehr.
  • Das Baby von BVB-Star Marco Reus kam in Witten zur Welt. Ein BVB-Fan tröstet sich damals im April 2019 so: „Solange sie nicht in Gelsenkirchen geboren ist, ist alles gut. Hauptsache, im Meisterschaftsjahr.“ Lesen Sie hier mehr.
  • Die Elternschule Essen hat in Rüttenscheid Räume gefunden. Die hohe Kurs-Nachfrage zeigt: Auch in Essen gibt es einen Hebammenmangel. Lesen Sie mehr.
  • Im Marienhospital Bottrop bahnt sich ein Geburtenrekord an. Schon im Oktober zählte das Krankenhaus die 1000. Geburt am MHB. So lautet seine Prognose für 2019.
  • In Deutschland sind Hausgeburten eher Ausnahme als Norm, in den Niederlanden sind es hingegen 13 Prozent. Warum Hausgeburten in den Niederlanden beliebter sind.

Kreißsaal-Check: Geburtsstationen aus der Region:

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