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Kita-Kinder verzaubern Besucher der Awo-Weihnachtsfeier

Mit einer Weihnachtsgeschichte erfreuten die Kinder der Awo-Kita an der Breddestraße die Gäste bei der Weihnachtsfeier der Awo im Herner Kulturzentrum.

Foto: Svenja Hanusch

Mit einer Weihnachtsgeschichte erfreuten die Kinder der Awo-Kita an der Breddestraße die Gäste bei der Weihnachtsfeier der Awo im Herner Kulturzentrum. Foto: Svenja Hanusch

Herne.   Bereits seit 1949 veranstaltet die Arbeiterwohlfahrt Herne in der Adventszeit eine große Weihnachtsfeier. 300 Gäste waren diesmal dabei.

Die Weihnachtsfeier der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gehört in Herne dazu wie der Zipfel zur Mütze und die Kugel zum Tannenbaum. Zur 68. Feier hatte der Kreisverband Herne gestern in das Kulturzentrum (Kuz) eingeladen. Pünktlich, um 14.30 Uhr, geht es nach einer Ansprache des 1. Vorsitzenden Thorsten Kulliga los.

In das rote Licht der Deckenbeleuchtung und das grüne der Bühne getaucht, führen die Kinder der Awo-Kita in der Breddestraße ihr selbst erdachtes und gestaltetes Weihnachtsstück vor. Einige Eltern zücken begeistert die Handys, während kleine verkleidete Schneeflocken und Weihnachtsmänner über die Bühne trippeln. Ein dauerhaftes Grundgemurmel und das musikalische „Live-Duo“ aus Walter Wisny und Klaus Chittka begleiten das Geschehen in den Programmpausen.

Vor allem viele Ältere freuen sich über die Feier

Es ist recht voll im Saal: 300 von 350 Plätzen sind belegt, sagt Thorsten Kulliga. Zu Amtsantritt hatte er sich das ambitionierte Ziel gesetzt, eine Weihnachtsfeier mit 500 Gästen auszurichten. Mit den diesjährigen Zahlen gebe er sich aber auch zufrieden. „Die Weihnachtsfeier ist für uns eine der größten Veranstaltungen und eine Verpflichtung. Besonders wegen der vielen Senioren, die oft bereits alleinstehend sind. Ihnen bietet sich die Möglichkeit, unter Leute zu kommen“, sagt Kulliga, der selbst in der Awo „großgeworden“ ist, wie er erzählt..

Ein Höhepunkt der Feier sei in diesem Jahr sicher die Ehrung der acht Jubilare, die es zusammen auf 480 Jahre Awo-Mitgliedschaft bringen. Die Jubilare können sich sogar über kleine Präsente freuen, die der Vorsitzende ihnen überreicht. Im Hintergrund erklingt die Melodie von „Ein bisschen Frieden“.


Wie ein Wiedersehenstreffen

Ute Gruber besucht die Feier jedes Jahr mit Senioren aus der Begegnungsstätte in Horsthausen. Sie arbeite seit 30 Jahren für die Awo und habe Thomas Kulliga, als er noch ein Kind war, im Jugendfreizeithaus betreut. Auch einige andere „alte Hasen“ der Arbeiterwohlfahrt kenne sie schon lange. So sei die Weihnachtsfeier wie ein Wiedersehenstreffen. Ute Gruber kommt kaum aus dem Schwärmen heraus, wenn sie über die Atmosphäre auf den alljährlichen Feiern redet. „Hier kommen Alt und Jung zusammen, und Inklusion ist kein Fremdwort“, sagt sie lächelnd. Zwischen den langen Tischen spielen ein Junge und ein Mädchen Fangen. „Und es ist einfach toll, dass wir die Kinder hier so herzlich und offen erleben dürfen.“

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