Beteiligung

Kinder- und Jugendförderplan: Kinder sollen mitentscheiden

Nuray Sülü alias Bibi Buntstrumpf und Markus Knapp vom Fachbereich Kinder-Jugend-Familie.

Nuray Sülü alias Bibi Buntstrumpf und Markus Knapp vom Fachbereich Kinder-Jugend-Familie.

Foto: Stadt Herne

Herne.  Im kommenden Jahr soll der Kinder- und Jugendförderplan in Herne fortgeschrieben werden. Dieses Mal dürfen auch die Kinder mitentscheiden.

Bereits zum vierten Mal soll im kommenden Jahr der Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Herne fortgeschrieben werden. Der Ausschuss für Kinder, Jugend, Familie der Stadt Herne habe einer Projektgruppe mit Mitgliedern aus Politik, Jugendarbeit und Verwaltung den Auftrag erteilt, die Fortschreibung zu erstellen, teilt die Stadt mit.

Landesweit hätten die vorherigen Auflagen des Plans große Beachtung gefunden. Um die nun anstehende Fortschreibung noch besser zu machen, sollten nun verstärkt die Kinder- und Jugendlichen im Vorfeld einbezogen werden. Konkret gehe es darum, von ihnen zu erfahren, wo aus ihrer Sicht der Schuh drückt und was sie sich für ihr Quartier wünschen.

Kinder haben Fragebogen erhalten

„Es geht darum, eine echte Beteiligung zu schaffen. Das ist auch Demokratiebildung. Wir vermitteln den jungen Hernern und Hernerinnen, dass ihre Stimme gehört wird“, erklärt Markus Knapp vom Fachbereich Kinder-Jugend-Familie. Er ist gemeinsam mit Nuray Sülü, den Kindern bekannt als ihre Anwältin Bibi Buntstrumpf, ein Teil der Projektgruppe.

Um möglichst viele Impulse aus der Zielgruppe zu erhalten, hätten die beiden eine breit angelegte Befragung gestartet. So hätten alle Kinder in den Grundschulen einen Fragebogen mit drei Fragen erhalten. Für die ältere Zielgruppe sei eine Umfrage über eine App gestartet – „natürlich datenschutzkonform“, so die Stadt.

Bis Ende des Monats hätten die Kinder und Jugendlichen noch Zeit, sich mit ihren Ideen, Anregungen und Wünschen einzubringen. Danach gehe es an die Auswertung der Rückmeldungen und an die redaktionelle Arbeit, damit die vierte Fortschreibung dann in den politischen Gremien beraten und beschlossen werden könne.

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