Verkehrswacht

Jugendverkehrsschule soll neue Heimat in Herne finden

Die Jugendverkehrsschule an der Karlstraße

Die Jugendverkehrsschule an der Karlstraße

Foto: Joachim Hänisch

Herne.   Nach dem Aus für die Jugendverkehrsschule in Wanne-Eickel wird ein neuer Standort gesucht. Die Verkehrswacht macht nun einen neuen Vorschlag.

Die Verkehrswacht schlägt einen neuen Standort für eine Jugendverkehrsschule vor: das Außengelände des Heimatmuseums Unser Fritz. Erste Planungen seien in der Politik und bei der Stadt angelaufen, berichtet die Verkehrswacht.

Generationen an Kindern lernten das Abc des Straßenverkehrs bislang in der Jugendverkehrsschule neben der Grundschule an der Karlstraße in Wanne-Eickel. Weil die gesamte Fläche vermarktet werden soll, musste die Verkehrswacht das Areal zum Jahreswechsel räumen. Auf der Suche nach einer neuen Fläche favorisierte die Verkehrswacht Wanne-Eickel zuletzt den ETuS-Sportplatz an der Franzstraße, der aufgegeben werden soll.

Idee von Schröder und Nissalk

Wie die Verkehrswacht berichtet, schlugen der Wanne-Eickeler Sänger Horst „Graf Hotte“ Schröder und Martina Nissalk, Schulleiterin der Grundschule Laurentiusschule, nun vor, die Jugendverkehrsschule aufs Außengelände des Heimatmuseums an die Unser-Fritz-Straße zu verlagern.

Laut Verkehrswacht gibt es „gute Argumente“, die Mobilitäts- und Verkehrserziehung für Grundschulkinder aufs hintere Gelände des Heimatmuseums zu verlagern. So gebe es in Unser Fritz einen Parkstreifen zum sicheren Ausstieg von Kindern aus Bussen, ein großes, beschattetes Gelände und neuwertig sanierte Toiletten. Denkbar sei auch, das Heimatmuseum einzubinden. Dort gebe es einen Mehrzweckraum für Schülergruppen, der genutzt werden könnte. Außerdem könnten Gruppen, die in der Verkehrsschule sind, auch das Museum mit seinem historischen Klassenzimmer besuchen.

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