Literaturhaus

Journalistin stellt ihr Buch über schräge Vögel in Herne vor

| Lesedauer: 2 Minuten
Die WDR-Journalistin Gisela Steinhauer im Gespräch mit Moderator Peter Granzow im Literaturhaus Herne.

Die WDR-Journalistin Gisela Steinhauer im Gespräch mit Moderator Peter Granzow im Literaturhaus Herne.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Herne.  WDR-Moderatorin Gisela Steinhauer hat ihr Buch „Der schräge Vogel fängt mehr als den Wurm“ im Literaturhaus Herne vorgestellt. Darum geht es.

„Der schräge Vogel fängt mehr als den Wurm“ heißt das Buch von WDR-Moderatorin Gisela Steinhauer, das sie am Dienstagabend in einem lockeren Gespräch mit Peter Granzow im Literaturhaus Herne vorstellte.

Gisela Steinhauer teilt die Menschen in drei Kategorien ein: Lebensbejaher, Lebensverneiner und Lebensvertrödler. In ihrem Buch erzählt sie Geschichten von Menschen, die ihr Leben radikal verändert und völlig neu angefangen haben.

Wie zum Beispiel ein ehemaliger U-Boot-Kommandant aus Bochum-Stiepel, der dann als Schamane das Auge eines Pferdes heilt, bei dem die tierärztliche Kunst nichts mehr ausrichten konnte. „Warum machen die das? Das war die Ausgangsfrage, die ich mir gestellt habe“, erzählt Gisela Steinhauer. „Und wenn du dadurch ein Lebensbejaher wirst, wodurch wirst du das? Welche Menschen geben dir da Orientierung, werden zum Kompass für dich?“

Die Idee zum Buch kam nach dem ersten Lockdown

Diesen Fragen spürt sie in ihren Geschichten nach. Doch Steinhauer setzt sich nicht einfach hin, schlägt ihr Buch auf und liest vor. „Lesen können die Leute selbst,“ meint sie, „aber die Autoren kennen lernen?“ Dazu gibt sie dem zahlreich erschienenen Publikum im Literaturhaus Gelegenheit, denn im Gespräch mit Peter Granzow, selbst Moderator und Autor, gibt sie Einblicke in ihr Leben und plaudert vor allem locker über ihren Werdegang als Journalistin und die Entstehung ihres Buches.

Die Idee zum Buch kam während des ersten Lockdowns. „Zuerst hab’ ich mal aufgeräumt. Dabei bin ich auf Unterlagen und Fotos von Menschen mit außergewöhnlichen Lebensentwürfen gestoßen“, erinnert sie sich. Mit selbstironischem Humor erzählt Steinhauer, wie sie versucht hat, die Kombination aus Disziplin und freiem Geist im Fall des Ex-U-Boot Kommandanten zu verstehen. Und schlägt vor, den Gedankenaustausch am Büchertisch fortzusetzen – ein Angebot, das die Besucher im Literaturhaus gern und ausgiebig wahrgenommen haben.

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