Wirtschaft

IT-Messe in Herne mit internationaler Besetzung

Michael Rotenberg und Julia Abrahova (r.) gehören zur russischen Firma Awara IT und waren der Einladung von Sonja Klimke zur IT-Messe in Herne gefolgt.

Michael Rotenberg und Julia Abrahova (r.) gehören zur russischen Firma Awara IT und waren der Einladung von Sonja Klimke zur IT-Messe in Herne gefolgt.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services GmbH

35 Unternehmen stellten Softwarelösungen im Kulturzentrum vor. Die Initiatorin zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden.

Eigentlich arbeiten Michael Rotenberg und Julia Abrahova wahlweise in St. Petersburg oder Berlin. Am Mittwoch waren die beiden IT-Spezialisten in Herne zu Gast. Das Duo ist für die russische Firma Awara IT tätig und stellte bei der Fachmesse Dynafair im Kulturzentrum am Willi-Pohlmann-Platz Dienstleistungen ihres Arbeitgebers vor. International besetzt war der Ausstellerkreis, der der Einladung von Sonja Klimke gefolgt war.

Die Herner Kundenbetreuerin mit eigenem Unternehmen namens Spots BSS hatte nach der Premiere des Messeformats im vergangenen Jahr eine Neuauflage organisiert. Mit der Resonanz sei sie sehr zufrieden, meinte die Geschäftsfrau. Insgesamt beteiligten sich 35 Firmen aus dem In- und Ausland. Herkunftsländer waren neben Russland die Staaten Österreich, Belgien und Niederlande.

Für Jörg Belecke fiel die Anfahrt etwas kürzer aus. Seine Firma hat ihren Sitz in Dorsten und ist darauf spezialisiert, Zusatzlösungen zu Softwareprodukten von Microsoft zu entwickeln. Mit den Anwendungen lassen sich digitale Prozesse erheblich beschleunigen, erläuterte der 49-jährige Geschäftsführer. Für Abwicklungen, die ansonsten Minuten dauerten, brauche man mit den Programmen der Firma nur noch wenige Sekunden. Wie hier arbeiten auch alle anderen Anbieter, die an der Messe teilnahmen, mit Lösungen, die auf der Software „Microsoft Dynamics NAV“ basieren. Das Start-up Unternehmen „ecm:one“ aus Münster hat nach Worten seines Chefs Martin Odinius eine ganze Bandbreite an Techniken im Programm. Man verstehe sich als Dienstleister, um das gesamte Büromanagement eines Unternehmens zu digitalisieren.

Mit ähnlichen Profilen warten auch viele andere Aussteller auf, die in Dortmund oder Recklinghausen beheimatet sind. Sie unterstützen Kunden, die beispielsweise nach passenden Cloud-Lösungen suchen, Apps für den Firmenalltag benötigen oder den Einsatz mobiler Endgeräte wie Tablet oder Smartphone ausbauen wollen.

Branchenvielfalt präsentieren

„Die Messe soll insbesondere die Vielfalt verdeutlichen, die es derzeit in der IT-Branche gibt“, betonte Sonja Klimke. Aktuell werde in Politik und Wirtschaft vor allem über den Konzern Huawei diskutiert, es dürfe aber nicht aus dem Blick geraten, dass noch eine ganze Reihe weiterer und kompetenter Unternehmen am Markt tätig seien, so die Firmenchefin.

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