IHK-Vollversammlung

IHK-Vollversammlung bekennt sich zu Pariser Klimaabkommen

Das Verwaltungsgebäude der IHK Mittleres Ruhrgebiet in Bochum.

Das Verwaltungsgebäude der IHK Mittleres Ruhrgebiet in Bochum.

Foto: Fabian Strauch / FUNKE Foto Services

Bochum/Herne.  Die Vollversammlung der IHK Mittleres Ruhrgebiet bekennt sich zum Pariser Klimaabkommen - als erste Kammer bundesweit.

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Die Vollversammlung der IHK Mittleres Ruhrgebiet hat ein starkes Zeichen für mehr Nachhaltigkeit gesetzt und die Kammer neu positioniert. Das „Parlament der Wirtschaft“ bekennt sich in seinem Beschluss ausdrücklich zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens von 2015 – und insbesondere zum Ziel, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur zu begrenzen. Die IHK Mittleres Ruhrgebiet ist die bundesweit erste Kammer, die einen derartigen Nachhaltigkeitsbeschluss gefasst hat.

Wörtlich heißt es: „In diesem Zusammenhang erwarten wir von allen Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, geeignete Maßnahmen dafür umzusetzen. Dabei begrüßen wir ein breites gesamtgesellschaftliches Engagement zur Erreichung dieser Ziele. Die IHK unterstützt entsprechende Initiativen und Bewegungen, die sich mit diesem Ziel identifizieren und sich dafür einsetzen.“

Die IHK nimmt sich auch selbst in die Pflicht. So heißt es, „der erforderliche Beitrag zum Klimaschutz und die notwendigen Anpassungen an den Klimawandel stellen auch für die Wirtschaft in unserem Kammerbezirk und die IHK Mittleres Ruhrgebiet zentrale Zukunftsaufgaben dar. Gemeinsam werden wir durch unterschiedlichste Initiativen und Projekte den notwendigen Veränderungsprozess für einen verstärkten Klimaschutz konstruktiv begleiten“.

Beitragseinnahmen angesichts Konjunkturentwicklung stabil

In der letzten Sitzung des Jahres genehmigte die Vollversammlung darüber hinaus ebenfalls einstimmig den Wirtschaftsplan für das kommende Jahr, der den erfolgreichen Konsolidierungsprozess der Kammer fortsetzt.

Die IHK geht von einem Plus im operativen Geschäft von etwa 1,6 Millionen Euro aus, nachdem sie bereits im laufenden Jahr etwa eine Million Euro im operativen Geschäft mehr eingenommen als ausgegeben hat. Angesichts der Konjunkturentwicklung erwartet die Kammer stabile Beitragseinnahmen. Weik sprach von einer „sehr guten Entwicklung“. Seit 2016 erwirtschaftet die IHK im operativen Geschäft ein Plus, die Beitragseinnahmen sind – aufgrund der guten Konjunktur – seit 2015 um fast 50 Prozent gestiegen, der Material- und Personalaufwand konnte in den letzten Jahren merklich reduziert werden – und dies trotz Tariferhöhungen und der Ausweitung bürokratischer Vorgaben. Nur die notwendigen, vom Gesetzgeber geforderten Rückstellungen für die Pensionsverpflichtungen werden den Haushalt noch auf Jahre hinaus belasten.

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