Stadtumbau

Hof der Schillerschule wird für 200 000 Euro umgestaltet

Die Mädchen und Jungen des Schulparlaments und der Umwelt-AG präsentieren das bei der Planung erstelle Modell des künftigen Schulhofs. Baubeginn soll an der Schillerschule im Frühjahr 2019 sein. Fotos:Rainer Raffalski

Die Mädchen und Jungen des Schulparlaments und der Umwelt-AG präsentieren das bei der Planung erstelle Modell des künftigen Schulhofs. Baubeginn soll an der Schillerschule im Frühjahr 2019 sein. Fotos:Rainer Raffalski

Herne.   Wenn Schüler zu Planern werden ...: Mädchen und Jungen der Schillerschule spielen bei der Umgestaltung des Schulhofs eine wichtige Rolle.

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Kletterwürfel, Drehkarussell, Fußballfeld, Hüpfstufen, Balancierseil, Vier-Turm-Spielanlage, Labyrinth – darauf können sich die Mädchen und Jungen der Schillerschule in Herne-Mitte freuen. Beim mehrstufigen Planungsverfahren für den neuen Schulhof haben die 320 Schüler sowie Eltern und Lehrer mehrere Wörtchen mitgesprochen.

„Wir haben darüber abgestimmt, welche Spielgeräte wir haben wollen“, sagt Max, der dem Schulparlament der Grundschule angehört. Der finalen Abstimmung dieses schuleigenen Gremiums war eine Ideen- und Wünschesammlung aller zwölf Klassen, ein Gespräch mit Eltern sowie ein erster Entwurf durch Stadtgrün vorausgegangen – begleitet durch die Herner Kinderanwältin Bibi Buntstrumpf. „Die Kinder haben sich ganz toll beteiligt“, sagt Buntstrumpf alias Nuray Sülü.

Anders als bei vielen anderen Bauvorhaben und insbesondere der Sanierung maroder Schulen kann die finanzschwache Stadt an der Schillerschule (fast) aus dem Vollen schöpfen: Knapp 200 000 Euro stehen für die Umgestaltung des Schulhofs zur Verfügung - dem Stadtumbauprojekt Herne-Mitte sei Dank. Den Löwenanteil von 80 Prozent steuern Bund und Land bei, den Rest finanziert die Stadt.

Baubeginn im Frühjahr 2019

Wenn die zuständige Bezirksvertretung Herne-Mitte am 4. Oktober grünes Licht gibt, soll im Frühjahr 2019 der erste Spatenstich gesetzt werden. „Nach den Sommerferien 2019 ist der Schulhof fertig“, verspricht Evelyn Scheidler vom Stadtumbaubüro. Profitieren von den Spielflächen würden auch die Kinder im Umfeld: Nach Ende des Schulbetriebs werde der Schulhof frei zugänglich sein.

Der Handlungsbedarf steht außer Frage. „Auf dem großen Schulhof gibt es zurzeit nur ein altes Spielgerät“, sagt die fürs Schulparlament zuständige Lehrerin Regina Degenhardt. Deshalb habe die Schule im hinteren Bereich auf einer eingezäunten Fläche mit Unterstützung von Sponsoren Spielgeräte angeschafft.

Treppenanlage wird zurückgebaut

Zurück zum Stadtumbauprojekt: Die vorhandene Treppenanlage am Eingangsbereich an der Schillerstraße wird zurückgebaut und mit zusätzlichen Rampen neu gestaltet. Bisher war ein barrierefreier Zugang nur über die Feuerwehrzufahrt möglich.

Außerdem erhält der gesamte Schulhof einen neuen und einheitlichen Asphalt-Bodenbelag. Auch das ist bitter nötig: Das Ziegelsteinpflaster an mehreren Stellen versackt; bei Regen bilden sich auf dem Schulhof Pfützen.

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