Jugendkultur

„Hin und Herbert“ stellt junge Kultur aus Herne ins Netz

Der „Art Remix“ wird zum „Hin und Herbert Stream": Sophie Hörner, Stefan Bradler, Chris Wawrzyniak und Laura Dieckmann (v.l.) präsentierten das Konzept.

Der „Art Remix“ wird zum „Hin und Herbert Stream": Sophie Hörner, Stefan Bradler, Chris Wawrzyniak und Laura Dieckmann (v.l.) präsentierten das Konzept.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Herne.  Der „Art Remix“ im Alten Wartesaal muss auf Live-Publikum verzichten. Wer Musik, Malerei und Fotografie sehen will, schaltet Twitch.TV ein.

„Herberts“ kleiner Bruder geht online. Wenn am Samstag, 25. Juli, der nächste „Art Remix“ über die Bühne geht, sind nur die Produzenten des „Hin- und Herbert“ im Alten Wartesaal live dabei. Alle Fans des jungen Kulturformats müssen Stefan Bradler und Laura Dieckmann dieses Mal coronabedingt auf einen Livestream im Internet verweisen. Er beginnt um 19 Uhr und dauert etwa anderthalb Stunden.

Eine Plattform für neue Dinge

Was sich nicht ändert, ist das Konzept. „Beim Art Remix probieren wir neue Dinge aus“, sagt Stefan Bradler, einer der Verantwortlichen. Die Reihe „Art Remix“ verbindet ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugendkulturwettbewerbs „Herbert“ über das Jahr und gibt ihnen die Chance, zwischendurch vor Publikum aufzutreten und ihre Arbeit zu präsentieren, sei es Musik, bildenden Kunst oder Poetry Slam. Ein erster (nichtöffentlicher) digitaler Probelauf vor ein paar Wochen habe gut funktioniert.

Ein Mix der Sparten erwartet das Publikum auch am Samstag. Musikalischer Gast ist Sven Pörsch, bühnenerfahrener Singer und Songwriter aus Herne mit „Herbert“-Vergangenheit. Er spielt etwa eine halbe Stunde. „Vielleicht gibt es danach noch eine Spontan-Session“, so die Veranstalter. Aber auch die bildende Kunst bekommt im Livestream eine Chance. Präsentiert werden Malerei von Johanna Falchi und Fotos von Rebecca Kresimon, einer der Preisträgerinnen 2019. Laura Dieckmann: „Johanna wird auch live malen. Das soll die Zuschauer motivieren, selbst aktiv zu werden.“ Während des Livestreams können sie das Gesehene kommentieren. Robin Pospiech und Luca Schmidt übernehmen die Technik.

Auch „Herbert“ wird teilweise digital

Auch der „Herbert“-Wettbewerb wird Ende September erstmals teilweise digital stattfinden, kündigte Sophie Hörner als Projektkoordinatorin an. Die Bühnen-Beiträge werden vorproduziert, die bildende Kunst soll aber in den Flottmann-Hallen ausgestellt werden. Dazu gibt es wie immer Interviews.

Der „Art Remix“ ist über Twitch.TV zwei Wochen lang im Internet verfügbar. Link in Kürze über www.herbert-herne.de/tv und instagram.com/herbertherne

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