Ehrenamtstag

Hernes Oberbürgermeister Frank Dudda wirbt fürs Ehrenamt

Beim traditionellen Ehrenamtstag, in diesem Jahr am Mulvany Berufskolleg, informierten Vereine, Verbände und Organisationen. 

Foto: Frank Dieper/Stadt Herne

Beim traditionellen Ehrenamtstag, in diesem Jahr am Mulvany Berufskolleg, informierten Vereine, Verbände und Organisationen.  Foto: Frank Dieper/Stadt Herne

Herne.   Ein Ehrenamt hilft nicht nur anderen – sondern man bekommt auch viel zurück. Das sagte Oberbürgermeister Frank Dudda beim Ehrenamtstag.

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Vereine, Verbände und Institutionen haben den Ehrenamtstag genutzt, um insbesondere mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen – und um für das Ehrenamt zu werben. Mit dem Mulvany Berufskolleg war zum ersten Mal ein Berufskolleg Gastgeber der Veranstaltung der traditionellen Veranstaltung, die im Rahmen der Woche des bürgerschaftlichen Engagements am Montag zum Westring lockte.

„Für uns ist diese Veranstaltung auch ein Auftrag“, sagte Schulleiter Thomas Brechtken zur Begrüßung und fügte an: „Auch wir bemerken die Tendenz zu mehr Individualität unserer Schülerinnen und Schüler.“ Der Gemeinschaftssinn, sich um andere zu kümmern, das sei für seine Schule ein wichtiger Aspekt, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Brechtken fügte an: „Wir hoffen, dass wir diese Aspekte auch durch diese Veranstaltung in unsere Schulkultur tragen können.“

16 Stände informierten die Schüler

Und der Appell sei angekommen. Viele jungen Besucher hätten die Gelegenheit genutzt, um sich an einem der 16 Stände über eine ehrenamtliche Tätigkeit aus erster Hand zu informieren. Dabei sei das Angebot umfangreich gewesen: von der Freiwilligen Feuerwehr, die als Blickfang mit der Drehleiter auf dem Schulhof anrückte, über Awo, Bürgerselbsthilfe-Zentrum oder Weisser Ring – ehrenamtliches Engagement habe in Herne viele Gesichter.

Das wisse auch Oberbürgermeister Frank Dudda nur zu gut. Die Feuerwehr habe alles gegeben, um auf sich aufmerksam zu machen, sagte er. Genau das sei der Gedanke – Vereine, Verbände und Organisationen mit Schulen zusammen zu bringen. Aber auch, so fügte er an: „um zu vermitteln, dass Ehrenamt Spaß macht“.

OB Frank Dudda: lobt Hilfe von Flüchtlingen

Der OB habe untermauert, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für unsere Gesellschaft ist – und wie schön, wenn man anderen Menschen helfen, ihnen Orientierung geben könne. Auch Flüchtlinge bräuchten Orientierung und Hilfe. Umso mehr habe sich Dudda darüber gefreut, dass sich inzwischen sogar Flüchtlinge ehrenamtlich engagierten: „Das ist beeindruckend und ein gutes Beispiel für gelebte Integration.“

Mit Martina Wisnewski und Monika Staszczak hätten auch die beiden Koordinatorinnen für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe über Einsatzbereiche informiert. Auch das Ehrenamtsbüro der Stadt sei mit einem Stand vertreten gewesen. Ein Engagement, sagte Beate Tschöke, mache auch in jeder Bewerbung einen guten Eindruck: Es könne wirklich bei der Berufswahl helfen, betonte sie.

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