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Herner Sommeraktion „Herkules“ für Kinder startet am 25. Mai

Andrea Prislan (Emschertal-Museum), Ingrid von Weppen (Stadtbibliothek), Denise Goldhahn (Kulturbüro), Doreen Becker, Sylvia Steffan (beide Jugendkunstschule) und Christian Ribbe (Musikschule) stellen das Programm des Herkules-Festes vor.

Foto: Sabrina Didschuneit

Andrea Prislan (Emschertal-Museum), Ingrid von Weppen (Stadtbibliothek), Denise Goldhahn (Kulturbüro), Doreen Becker, Sylvia Steffan (beide Jugendkunstschule) und Christian Ribbe (Musikschule) stellen das Programm des Herkules-Festes vor. Foto: Sabrina Didschuneit

Das Programm für den Herner Kinder-Kultur-Sommer und das große Kinderfest stehen fest. Die Anmeldungen für die Veranstaltungen laufen bereits.

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Herkules dürfte vielen Kindern in Herne nicht nur als griechische Heldenfigur bekannt sein. Herkules steht auch für den Herner-Kinder-Kultur-Sommer, also einen Sommer voller Veranstaltungen rund um Tanz, Theater, Musik und kreative Spiel- und Bastelangebote. „Da ist für jeden was dabei“, verspricht Denise Goldhahn vom Kulturbüro. 116 Angebote von 17 Partnern stehen den Kindern fast zwei Monate lang zumeist kostenfrei offen.

Auftakt ist am Freitag, 25. Mai, mit einem Bilderbuchkino in der Stadtbibliothek in Herne-Mitte und dem Spielewahnsinn im Kulturzentrum. „In diesem Jahr ist viel Theater im Programm. Wir haben das Theater Kohlenpott als Kooperationspartner neu dabei, zum Beispiel bietet die Bücherei ein Lese- und Mitmachtheater an, und der Circus Schnick-Schnack ist auch am Start“, erläutert Denise Goldhahn. Besonders Kinder im Alter zwischen drei und zwölf Jahren sollen angesprochen werden. „Die Kinder können entweder mitmachen oder sich einfach berieseln lassen“, so Goldhahn. Bereits die 15. Auflage feiert Herkules in diesem Jahr.

Instrumente ausprobieren

Christian Ribbe von der Musikschule ist besonders stolz auf die Namen seiner Veranstaltungen. „Classic hits for guitar kids“ heißt eine der Veranstaltungen. „Die englischen Namen klingen schon ziemlich cool. Noch besser sind aber unsere Streicher – die nennen sich Streichhölzer“, sagt Ribbe lachend.

Sein Haus setze darauf, dass die Kinder die Instrumente einmal selbst spielen können. „Das kann den Kindern Spaß machen, muss es aber nicht. Deshalb sollen sie sich einfach mal ausprobieren“, betont Ribbe.

Ausprobieren kann man auch bei der Jugendkunstschule. Abseits von dem, was die Kinder aus der Schule kennen, sollen sie bei Mal- und Zeichenworkshops neue Materialien kennenlernen. „Außerdem werden wir mit Holz arbeiten“, verspricht Doreen Becker.

Alles im Zeichen der Kohle

Beim Emschertal-Museum steht hingegen alles im Zeichen der Kohle. „Wir werden die Verhüllung begutachten, aber mit den Kindern auch selbst kreativ arbeiten und kleine Skulpturen bauen“, so Andrea Prislan. An den verschiedenen Standorten des Museums werde man ganz verschiedene Themen behandeln, in der Galerie beispielsweise Comics.

„Unser Ziel ist die Leseförderung“, betont Ingrid von der Weppen von der Stadtbibliothek. Für Schulklassen habe man drei verschiedene Veranstaltungen eingekauft. Beispielsweise eine szenische Lesung aus dem Buch „Liliane Susewind“ mit der Schauspielerin Letizia Bohl.

Im Juni gibt es auch das traditionelle Kinderfest im Schlosspark Strünkede. Auch hier haben sich die Partner für die beiden Tage verschiedene Attraktionen einfallen lassen. Das Emschertal-Museum lädt zum Verkleiden ein, die Musikschule bastelt wie schon in der Vergangenheit Instrumente. „Eigentlich müsste mittlerweile jedes Kind in Herne zwei Trommeln haben, die es mit uns gebastelt hat“, sagt Ribbe. Doch noch immer sei die Nachfrage groß.

Kinderfest erstreckt sich über zwei Tage

Die Jugendkunstschule bietet an den beiden Tagen unterschiedliche Aktionen an. „Erst wollen wir uns mit Seife beschäftigen. Das wollten wir schon einmal, da hat es aber zu sehr geregnet. Am nächsten Tag bauen wir fliegende Objekte aus Upcycling-Materialien“, erläutert Sylvia Steffan.

Die Stadtbücherei lädt zum Stöbern beim Bücher- und Medienflohmarkt ein. Außerdem wird es Rätsel geben. Wer die schafft, darf am Glücksrad drehen. „Das ist ein Selbstläufer“, sagt Ingrid von der Weppen.

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