Fußball

Herner Schule ist einer der „150 schönsten Fußball-Orte“

Der im Januar 2020 verstorbene Hans Tilkowski - hier 2015 auf dem Hof des ehemaligen Hauptschulstandorts Neustraße - war Namensgeber der Schule. Jetzt ist die Hans-Tilkowski-Schule zu besonderen Ehren gekommen.

Der im Januar 2020 verstorbene Hans Tilkowski - hier 2015 auf dem Hof des ehemaligen Hauptschulstandorts Neustraße - war Namensgeber der Schule. Jetzt ist die Hans-Tilkowski-Schule zu besonderen Ehren gekommen.

Foto: Kai Kitschenberg / WAZ

Herne.  Eine Ehre der besonderen Art ist der Hans-Tilkowski-Schule zuteil geworden. Womit das Magazin „11 Freunde“ die Herner Hauptschule geadelt hat.

Auf eine Reise zu den „150 schönsten Orten des Fußballs“ lädt das alternative Fußball-Magazin „11 Freunde“ in seiner soeben erschienenen Juni-Ausgabe ein. Und auch Herne ist in dieser Auflistung der etwas anderen Art vertreten.

Nein, nicht mit der Westfalia-Heimat am Schloss Strünkede, dem Livia-Leichner-Stadion der Sportfreunde aus Wanne-Eickel oder der alten Heimat des einstmals ruhmreichen SV Sodingen auf dem Gelände der Zeche Mont Cenis. Sondern: mit der Hans-Tilkowski-Schule an der Edmund-Weber-Straße.

Kölner Keller und Schalker Meile

„Wo gibt es das schon, eine Schule, die nach einem Fußballer benannt worden ist? In Wanne-Eickel!“, schreibt die Redaktion von „11 Freunde“. Schön, dass Herne dabei ist, doch ganz korrekt ist das natürlich nicht: So ist beispielsweise bereits im Jahr 2000 (also acht Jahre vor der „Taufe“ der Hans-Tilkowski-Schule), eine Förderschule in Kaiserslautern nach Weltmeister Fritz Walter benannt worden.

Mit der Aufnahme in die Top 150 ist die Hans-Tilkowski-Schule übrigens in illustrer Gesellschaft. Die Bielefelder Alm hat das seit nunmehr 20 Jahre erscheinende Magazin für Fußballkultur ebenso ausgewählt wie den „Kölner Keller“ der Video-Schiedsrichter oder die „Schalker Meile“ in Gelsenkirchen. loc

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