32. Herner Wandertag

Herner schnüren am 23. September wieder ihre Wanderschuhe

Wanderer aller Altersklassen werden sich am 23. September wieder beim Herner Wandertag auf den Weg machen.

Wanderer aller Altersklassen werden sich am 23. September wieder beim Herner Wandertag auf den Weg machen.

Foto: Rainer Raffalski

Herne.   Der Stadtsportbund macht den Hernern wieder Beine. Beim 32. Wandertag können sie eine acht Kilometer lange Strecke absolvieren.

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Einfach mal von der Couch runterkommen und einen schönen Tag im Freien verbringen. Diese Idee steckt hinter dem Herner Wandertag, den der Stadtsportbund Herne und der Turnverein Börnig-Sodingen organisieren. Am Sonntag, 23. September, findet die Traditionsveranstaltung zum 32. Mal im Revierpark Gysenberg statt.

Los geht es um 9 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. „Carsten Herbers macht das jedes Jahr mit viel Leidenschaft“, erklärt Peter Achilles, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Stadtsportbundes. Der Gottesdienst erfreue sich großer Beliebtheit.

Wanderstrecke wird im Vorfeld nicht verraten

Ab 9.30 Uhr geht es auf die Strecke. Wer teilnehmen möchte, muss sich in der Sporthalle anmelden. Dort gibt es eine Streckenbeschreibung im A5-Format mit Straßenplan und genauer Wegbeschreibung. „Die Strecke an sich ist aber auch gekennzeichnet.“

Die genaue Wanderstrecke wird im Vorfeld nicht verraten. Nur so viel: Sie ist gut acht Kilometer lang und führt durch den Grüngürtel der Stadtgrenze Herne-Bochum. „Viele kennen sich gut aus und würden ansonsten vielleicht abkürzen, um zum Stempelzelt zu kommen“, sagt Peter Achilles.

Für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet

„Es soll ja darum gehen, sich zu bewegen und einen schönen Tag mit der Familie zu haben.“ Kind und Kegel können mitgenommen werden. Es gehe nicht um Schnelligkeit. „Herne hat viel Grün zu bieten, das muss man einfach auch mal zeigen.“ Die geführte Veranstaltung sei eine gute Möglichkeit dazu.

Die Wanderstrecke ist sowohl für Rollstuhlfahrer als auch für Kinderwagen geeignet. An der Strecke wird Jürgen Hagen, Stadtarchivar der Stadt Herne, stehen und Erläuterungen zu Sehenswürdigkeiten geben.

Pokal für die größte Gruppe

Diese werden ebenfalls nicht im Vorfeld verraten. Auch der BUND beteiligt sich am Wandertag. Hiltrud Buddemeier bietet ab 9.30 Uhr eine geführte Wanderung an, bei der sie die heimische Flora und Fauna erklärt.

Auch wenn es nicht darum geht, möglichst schnell am Ziel zu sein, gibt es trotzdem etwas zu gewinnen. Die Gruppe mit der größten Teilnehmerzahl erhält einen Wanderpokal. Außerdem erhält jeder Teilnehmer eine Erinnerungsplakette. Darauf abgebildet ist die Siedlung Teutoburgia. „Es war auch schon mal die Löwenkirche aus Wanne“, erklärt Peter Achilles. „Die Motive wählen wir rein emotional aus.“ Einzige Bedingung: Es soll ein spannendes Motiv mit Bezug zur Stadt sein.

Mittags können sich die Teilnehmer mit einer kräftigen Erbsensuppe stärken. Bis spätestens 14.30 Uhr müssen die Teilnehmer des Wandertags sich in der Sporthalle zurückgemeldet haben. Dort sorgt das Gitarrentrio der Familie Schneider für die musikalische Begleitung. Um 15 Uhr wird die Siegerehrung für die größte angemeldete Gruppe durchgeführt. „Außer guter Laune und vernünftigem Schuhwerk muss man nichts mitbringen.“

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