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Herner Radsportgemeinschaft veranstaltet Radmarathon

Radtourenfahrer der RSG Herne im Jahr 2016 am Gysenbergpark in Herne.

Radtourenfahrer der RSG Herne im Jahr 2016 am Gysenbergpark in Herne.

Foto: Rainer Raffalski

Herne.   Die Radsportgemeinschaft Herne veranstaltet am Samstag, 28. April, wieder einen Radmarathon und Touristikfahrten. Ziel ist das Münsterland.

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Die Saison der Radmarathons startet am Samstag, 28. April, in Herne und ganz Nordrhein-Westfalen. „Beim aktuellen Wetter rechnen wir mit 500 bis 600 Startern, davon sind 200 bis 250 Marathonfahrer“, erläutert Dietmar Frahn, 2. Vorsitzender der Herner Radsportgemeinschaft (RSG). Die Nachfrage nach dem Marathon sei überproportional groß, weil er in diesem Jahr der erste in Nordrhein-Westfalen ist.

Es wird eine Marathonstrecke über die klassische Distanz von etwa 210 Kilometern geben, und auch noch eine weitere, 40 Kilometer längere Variante. „Die ist dann aber wirklich nur für gut trainierte Fahrer“, so Frahn. Wer keinen Marathon fahren will, findet auch deutlich kürzere Strecken im Angebot der RSG.

Strecken haben verschiedene Längen

Eines hätten die Strecken gemein, sie führten alle über verkehrsarme Strecken ins Münsterland. „Die meisten Fahrer sind außerdem froh, wenn sie nicht so viele Hügel fahren müssen, so steigen auch die Teilnehmerzahlen“, erläutert Frahn. Die kürzeste Strecke, über 40 Kilometer, führt bis nach Datteln, die Strecken ab 70 Kilometern Länge „führen richtig in das Münsterland“. Außerdem wird es Strecken über 110 und 150 Kilometer geben.

Beim Marathon geht es von Herne aus auf eine verkehrsarme, leicht wellige Streckenführung bis nach Havixbeck und Hohenholte und zurück ins Ruhrgebiet. „Wir mussten die Strecken kurzfristig ändern, da eine Brücke über die Lippe gesperrt wurde“, so Radsportwart Frahn.

Weizenbierglas im Ziel

Etwa alle 25 Kilometer soll es Kontroll- und Verpflegungspunkte geben, an denen die Radfahrer sich stärken können. Dafür werden ungefähr 60 Mitglieder der RSG Herne sorgen. Wer den Marathon erfolgreich absolviere, bekomme ein Weizenbierglas, ein „Finisher-Glas“.

Wer mitfahren will, sollte laut RSG Spaß am Radfahren, etwas Kondition und Tourenrad, Rennrad oder Pedelec dabei haben. „Der Start ist nach einer formlosen Anmeldung in der Sporthalle des Gysenbergs möglich“, so Frahn. Im Ziel warte neben Kaffee, Kuchen, Grillwürstchen und kühlen Getränken noch ein Massageservice auf die müden Beine der Teilnehmer.

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