Polizei

Herner ohne Führerschein verliert Rad seines Autos auf A 43

Als das Auto stand, bewegte sich der linke Vorderreifen weiter (Symbolbild).

Foto: Friedrich Lück

Als das Auto stand, bewegte sich der linke Vorderreifen weiter (Symbolbild). Foto: Friedrich Lück

Herne.   Ein Herner (29) fuhr offensichtlich unter Drogeneinfluss auf der A 43 in seinem Opel. Auf der Autobahn verlor er dann ein Vorderrad seines Autos.

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Über einen ungewöhnlichen Verkehrsunfall und einen bizarren Autofahrer berichtet die Polizei. Ein 29-jährige Autofahrer aus Herne hat am Montagabend auf der A 43 in Fahrtrichtung Münster kurz vor der Abfahrt Herne-Eickel ein Rad verloren.

4000 Euro Schaden

Ein Rappeln an seinem Auto veranlasste den Herner laut Polizeibericht, seinen Opel Corsa auf den Seitenstreifen zu lenken und anzuhalten. Als das Auto stand, bewegte sich der linke Vorderreifen jedoch weiter: Er löste sich vom Auto und rollte auf die Fahrbahn.

Das Nachsehen hatten der Herner und ein 54-jähriger Lüner: Das Rad prallte seitlich gegen dessen Mercedes. „Es blieb bei einem Riesenschreck und einem Sachschaden in Höhe von rund 4000 Euro“, so die Polizei weiter.

Auto mit Mängeln

Neben dem Vorderrad fehlten dem Fahrer aber auch Fahrzeug- und Führerschein beziehungsweise Fahrerlaubnis. Außerdem passten die Kennzeichen nicht zum Auto. Das Auto selber war seit dem 13. Juni des Vorjahres außer Betrieb gesetzt. Aber auch das war noch nicht alles: Zusätzlich gab der 29-Jährige an, dass er am Vortag Betäubungsmittel und Amphetamine konsumiert habe. Ein freiwilliger Drogentest verlief dann auch positiv. Es folgte die Blutprobe.

Spannend dann auch die Angaben des Herners zu den Tatvorwürfen: Die Kennzeichen habe er auf einem Sperrmüllhaufen gefunden und mitgenommen. Er habe sich nichts dabei gedacht. Das Auto habe er nach einer mehrjährigen Haftstrafe vor wenigen Wochen ohne Papiere „auf Handschlag“ gekauft. Allerdings habe er auch schon mehrfach versucht, es wieder zu veräußern. Aufgrund von Mängeln hätten es ihm die jeweiligen Käufer jedoch immer wieder vor die Tür gestellt.

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