Polizei

Herner Oberbürgermeister stellt sich hinter ACAB-Aktion

An einer Wand am Aldi-Parkplatz an der Plutostraße prangt der Satz „All Cops are Bastards“. Junge Polizisten möchten mit einer Aktion erreichen, dass solche Beleidigungen entfernt werden. OB Frank Dudda stellt sich hinter diese Aktion.

An einer Wand am Aldi-Parkplatz an der Plutostraße prangt der Satz „All Cops are Bastards“. Junge Polizisten möchten mit einer Aktion erreichen, dass solche Beleidigungen entfernt werden. OB Frank Dudda stellt sich hinter diese Aktion.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services GmbH

Herne.  Hernes OB Frank Dudda stellt sich hinter die Aktion von jungen Polizisten, die dazu aufrufen, ACAB-Schmierereien per Whatsapp zu melden.

Die Stadt Herne unterstützt die jungen Polizisten, die dazu aufrufen, die „ACAB“-Schmierereien der Polizeigewerkschaft zu melden.

„Diese Schmierereien sind respektlos den Polizeibeamten gegenüber. Sie haben in unserem Stadtbild nichts zu suchen und sind zudem zumindest eine nicht hinnehmbare Sachbeschädigung“, betont Oberbürgermeister Frank Dudda und reagiert damit auf die Berichterstattung der Herner WAZ. Er unterstütze die Aktion der jungen Polizisten der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und hoffe, dass sich die Eigentümer der betroffenen Immobilien mit den Schmierereien befassen werden und nach Möglichkeiten suchen, diese zu entfernen. Auch die Stadt Herne werde mit einem wachen Auge die eigenen Liegenschaften kontrollieren, um gegebenenfalls schnell reagieren zu können.

Die jungen Gewerkschafter wollen belastbare Zahlen darüber erhalten, wie groß das Problem in den Städten Herne, Bochum und Witten ist. Deshalb rufen sie dazu auf, dass Bürger von ACAB-Schmierereien ein Foto machen und es mit Standortangabe per Whatsapp an die Mobilnummer 0152-25418150 schicken. Im März haben sie intern - also innerhalb des Polizeipräsidiums Bochum - angefangen zu sammeln und bislang rund 130 Einzelnachweise erhalten. In einem zweiten Schritt wollen sich die jungen Polizisten mit den Eigentümern in Verbindung setzen, um über die Möglichkeiten der Entfernung zu sprechen.

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