Kinderbuch

Herner Bilderbuchautorin freut sich auf die Elbphilharmonie

Brigitte Werner bei einer Lesung aus ihrem Kinderbuch „Wum und Bum und die Damen Ding Dong" in der Herner Stadtbibliothek.

Brigitte Werner bei einer Lesung aus ihrem Kinderbuch „Wum und Bum und die Damen Ding Dong" in der Herner Stadtbibliothek.

Foto: Ralph Bodemer / WAZ FotoPool / WAZ FotoPool

Vom Bilderbuch zum Kinderkonzert in der Elbphilharmonie: Brigitte Werners „Wum, Bum und die Damen Ding Dong“ kommt herum.

Ein Bilderbuch zieht Kreise: Im März des vergangenen Jahres ist „Wum, Bum und die Damen Ding Dong“ in Bonn als Kinderkonzert uraufgeführt worden, nun stehen in den nächsten Monaten zwei weitere Aufführungen an.

Die in Herne geborene Schriftstellerin Brigitte Werner, die die vier nervigen Nachbarn 2010 geschaffen hat, freut sich besonders auf die Premiere in der Hamburger Elbphilharmonie im Februar. Das Musikstück hat der ebenfalls aus Herne stammende Komponist Gordon Kampe entwickelt.

Gordon Kampe hat bereits mehrere Kinderopern komponiert

Autorin wie Komponist waren vom Bonner Opernhaus zueinander geführt worden. Dort ist das Kinderkonzert erstmals vom Beethoven Orchester aufgeführt worden. In diesem Jahr folgte dann eine CD-Produktion mit der Schauspielerin Sunnyi Melles als Erzählerin, die schon 2018 bei den Konzerten mitgewirkt hatte. Brigitte Werner war dabei und ist begeistert: „Total großartig.“ Die CD kommt Mitte Oktober auf den Markt. Ein Bonner Buchhändler plane dazu eine Release Party.

Auch nach Kassel will Brigitte Werner reisen, wo das Staatstheater „Wum, Bum und die Damen Ding Dong“ im Herbst in einer eigenen Fassung zeigt. Premiere ist am 16. Oktober im Schauspielhaus. Die musikalische Leitung des Kinderkonzertes hat in Kassel Francesco Angelico. Vier weitere Aufführungen im Oktober sind geplant.

Matinee im Kleinen Saal der Elbphilharmonie

Am 22. Februar 2020 ist dann die Premiere in Hamburg. Dort lebt Gordon Kampe und unterrichtet als Professor für Komposition/Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wenn er nicht gerade in Italien ist, als Stipendiat der Villa Massimo. Kampe hat mehrere Kinderopern geschrieben. Dass diese nun in Hamburg gezeigt wird, sei ohne sein Zutun geschehen, erzählt er. Text und Noten seien käuflich. Für die Aufführung der Staatsoper Hamburg habe er noch ein wenig an der Instrumentierung verändert. Der Matinee im Kleinen Saal der Elbphilharmonie, die als Familienkonzert ausgewiesen ist, folgen Schulkonzerte im Miralles Saal der Hamburger Jugendmusikschule. Es spielen Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg unter der Leitung von Vilmantas Kaliunas.

Sie freue sich sehr, dass aus „dieser schlichten Geschichte“ so viel entstanden sei, sagt Brigitte Werner, die gerade ein weiteres Kinderbuch veröffentlicht hat, „Mollys Supertag“. Außerdem hat sie einen Roman begonnen, und im nächsten Jahr soll ein weiteres Buch mit Kolumnen aus „A tempore“ unter dem Titel „Verweile doch“ erscheinen.

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