Kommentar

Herner AfD: Eine Bankrotterklärung für den Kreisverband

Lars-Oliver Christoph kommentiert die Auseinandersetzungen in der Herner AfD.

Lars-Oliver Christoph kommentiert die Auseinandersetzungen in der Herner AfD.

Foto: Antonia Huber / funkegrafik nrw

Herne.  Der Streit in der Herner AfD ist eine Bankrotterklärung für den Kreisverband, meint Lars-Oliver Christoph. Warum der Vorgang auch erhellend ist.

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In der Herner AfD tun sich mal wieder Abgründe auf. Nach den heftigen Auseinandersetzungen im vergangenen Jahr ist es nun endgültig zur Eskalation gekommen. Die Bewertung des Vorgangs dürfte intern noch nicht abgeschlossen sein. Doch egal auf wessen Seite sich Partei-Schiedsgerichte am Ende auch schlagen werden: Für die Herner AfD ist es eine Bankrotterklärung.

Man muss dem Kreisverband allerdings aber auch dankbar sein für dieses schlechte Schauspiel: Endlich gibt es eine Erklärung dafür, warum sich die meisten gewählten AfD-Vertreter in Rat, Ausschüssen und Bezirken so zurückhalten. Wer sich so intensiv mit sich selbst bzw. dem Kampf gegen Parteifreunde befasst, der findet eben keine Zeit mehr, die Interessen von Herner Bürgern zu vertreten.

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