Dankesschreiben

Herne: Zeitungsbotin ruft Notruf wegen offen stehender Tür

Als eine aufmerksame Zeitungsbotin eine offene Haustür entdeckte, rief sie die Polizei. (Symbolbild)

Als eine aufmerksame Zeitungsbotin eine offene Haustür entdeckte, rief sie die Polizei. (Symbolbild)

Foto: Ralph Bodemer / FUNKE Foto Services

Herne.  Als eine aufmerksame Zeitungsbotin eine offene Haustür entdeckte, rief sie die Polizei. Ein Herner bedankt sich im Nachhinein mit einem Brief.

Vor wenigen Tagen erreichte ein Dankesschreiben Polizeisprecher Volker Schütte, das an die Polizeibeamten der Wache Herne gerichtet war. In ihm bedankte sich ein Herner für den nächtlichen Polizeieinsatz Anfang des Jahres in seinem Wohnhaus, teilt Schütte mit.

Das war passiert: Durch eine kleine Unachtsamkeit stand eine Eingangstür gegen 3 Uhr in der Nacht sperrangelweit auf. Das bemerkte eine WAZ-Zeitungsbotin, die umgehend den Notruf „110“ wählte. Nach dem Funkspruch „Einbruchsverdacht, möglicherweise noch Täter vor Ort“ machten sich mehrere Polizeibeamte auf den Weg, so Schütte.

Herner bedankt sich bei der Polizei

Unter hoher Eigensicherung betraten sie das Einfamilienhaus und „checkten“ die Lage – keine Einbruchsspuren, keine Einbrecher. In einem Raum schlief eine Bewohnerin – die erwachsene Tochter des Briefverfassers. Laut Schütte war die junge Frau erstaunt, konnte aber schnell Licht ins Dunkel bringen und die offen stehende Haustür erklären – hatte sie sie einfach nicht richtig ins Schloss gezogen. Und so endet der besagte Brief des Herners: „Ich möchte mich ausdrücklich für Ihren pflichtbewussten Einsatz bedanken.“

„Das „Danke“ für den Brief richte ich an dieser Stelle auch an die couragierte Zeitungsbotin, die das „Neighbourhood-Watching“ eindrucksvoll (vor-) gelebt hat“, so Schütte. „Es ist immer richtig, verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei mitzuteilen, auch wenn sich der Fall, so wie hier geschehen, mal anders darstellt.“

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