Spenden

Herne: Sternsinger sammeln trotz Corona mehr als 42.000 Euro

Spenden sammeln unter besonders schwierigen Bedingungen: Mit viel Kreativität setzten sich die Ehrenamtlichen ein, wie hier beim Segen-Drive-In von St. Marien, um die Sternsinger-Aktion trotz Corona-Lockdown stattfinden zu lassen.

Spenden sammeln unter besonders schwierigen Bedingungen: Mit viel Kreativität setzten sich die Ehrenamtlichen ein, wie hier beim Segen-Drive-In von St. Marien, um die Sternsinger-Aktion trotz Corona-Lockdown stattfinden zu lassen.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Herne.  Trotz der Corona-Pandemie und des Lockdowns haben die Sternsinger in Herne und Wanne-Eickel mehr als 40.000 Euro an Spenden gesammelt.

Die Sternsinger in Herne und Wanne-Eickel haben in diesem Jahr 42.630 Euro gesammelt. Wie das Dekanat Emschertal mitteilt, waren es in der Pfarrei St. Dionysius in Herne insgesamt 25.000 Euro, in der Pfarrei St. Christophorus in Wanne-Eickel 17.630 Euro.

Die Sternsinger-Aktion konnte in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie und des Lockdowns nicht wie geplant stattfinden. Es zogen keine Kinder als Heilige Drei Könige verkleidet von Tür zu Tür. Stattdessen überlegte sich jede Gemeinde einen Weg, den Segen dennoch zu den Gemeindemitgliedern zu bringen. „An Kreativität und vollem Einsatz hat es nicht gemangelt“, sagt Rebecca Pohl, die das Sternsinger-Projekt in diesem Jahr von Seiten des Dekanats betreut hat.

Gemeinden wurden beim Segen kreativ

„Im ganzen Dekanat hat eine kontaktlose Segensverteilung stattgefunden, in dem Segenstüten gepackt und in die Briefkästen gebracht wurden oder der Segen an einigen zentralen Orten in den Gemeinden verteilt wurden“, beschreibt sie. In St. Dionysius gab es einen Sternsinger Drive-in, in anderen Gemeinden Gottesdienste oder einen virtuellen Besuch der Sternsinger per Video. In jeder Gemeinde aber wurden gestaltete Segenstüten mit Segen, Gruß und gemalten Bildern der Sternsinger in die Briefkästen der Haushalte gebracht.

Zwar konnten in den Vorjahren unter normalen Bedingungen mit mehr als 70.000 Euro deutlich mehr Spenden gesammelt werden. Dennoch bedankt sich Rebecca Pohl im Namen des Dekanats bei allen Ehrenamtlichen und betont: „Dass es an manchen Stellen ein paar weniger Spenden waren, ist zweitrangig, wichtig ist, dass die Sternsinger-Aktion in diesem Jahr trotz Corona stattgefunden hat.“

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