Konzertlesung

„Herne in Love“: Abend rund um die Liebe vor der Premiere

Vor der Premiere von „herne in Love“: Kreiskantor Wolfgang Flunkert (li.) und Tänzer Johann Bae in der Kreuzkirche.

Vor der Premiere von „herne in Love“: Kreiskantor Wolfgang Flunkert (li.) und Tänzer Johann Bae in der Kreuzkirche.

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Herne.  Kirche und Kultur begegnen sich bei „Herne in Love“ in der Kreuzkirche. Was Till Beckmann und Jennifer Ewert zum „Hohelied“ eingefallen ist.

Drei Monate ist es her, dass die Schauspieler Till Beckmann und Jennifer Ewert das erste Mal dazu aufgerufen haben, sich an einem Projekt rund um die Liebe zu beteiligen. Im Mittelpunkt sollte das „Hohelied“ aus dem Alten Testament stehen, eine Sammlung von poetischen und erotischen Liebesliedern. Jetzt steht die Lesung mit Musik, Tanz und Video vor der Tür: Am Freitag, 27. September, 20 Uhr, wird „Herne in Love“ in der Kreuzkirche an der Bahnhofstraße in Herne-Mitte zu sehen sein.

Kirche und Kultur finden im Projekt zusammen

Ein Gewinn für die Kirche wie für die Künstler, ist Arnd Röbbelen als Sprecher des Ev. Kirchenkreises Herne überzeugt, denn beide Bereiche thematisierten Existenzielles. Der Kirchenkreis veranstaltet den Abend. Es ist bereits der dritte, nach der Luther- und der Märchennacht, bei dem Ewert und Beckmann mitwirken.

„Wir haben sehr viele Zusendungen bekommen“, freut sich Jennifer Ewert. Herner hätten Briefe und Karten zur Verfügung gestellt oder per Mail geschrieben. So ziehe sich etwa die anrührende Geschichte eines alten Herners durch den Abend. Zusätzlich befragten die Initiatoren Besucher der Cranger Kirmes und Jugendliche der Evangelischen Jugend nach ihren Erfahrungen. Auch Oberbürgermeister Frank Dudda habe Auskunft gegeben.

Die Kreuzkantorei singt, rezitiert und kommentiert. Außerdem hat der musikalische Leiter des Projekts, Kreiskantor Wolfgang Flunkert, eine Band zusammengestellt. Ihr gehören neben Flunkert Stefan Wittekind und Heinrich Altemeier an, außerdem die Hammer Sängerin Paula Föst und Gesangsdozent Joe Doll. Präsentiert werden Liebeslieder vom 16. Jahrhundert bis heute.

Tanz, Musik und Licht ergänzen die Texte

Mit Johann Bae ist auch ein Tänzer an der Produktion beteiligt. Der Kölner hat beim Theater Kohlenpott an „Der Dachs hat heute schlechte Laune“ mitgewirkt. Patrick Praschma und Kay Schilling haben die Visuals entwickelt und Moritz Bütow die Lichtdramaturgie. Auch mit dem Herner Stadtarchiv haben die Künstler eng zusammen gearbeitet und dort Material aus Texten und Werbung gefunden.

Karten für 16/12 Euro gibt es im Vorverkauf im Literaturhaus an der Bebelstraße 18, in der Engel-Apotheke an der Bochumer Straße 27 und im Gemeindebüro an der Stammstraße 40.

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