Digitalisierung

Herne diskutiert über Potenziale eines digitalen Zwillings

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Vom Hamborner Rathaus gibt es bereits einen digitalen Zwilling. In Herne werden am 19. Mai die Chancen eines digitalen Zwillings diskutiert.

Vom Hamborner Rathaus gibt es bereits einen digitalen Zwilling. In Herne werden am 19. Mai die Chancen eines digitalen Zwillings diskutiert.

Foto: DVV

Herne.  In der Herner Veranstaltungsreihe „Digital.Herne.Business“ stehen am 19. Mai die Potenziale eines digitalen Zwillings der Stadt im Fokus.

Als eine Rangliste des Branchenverbands der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche (BITKOM) Herne zur Jahreswende auf einem der hinteren Ränge in Sachen Digitalisierung sah, hielt sich die Begeisterung bei Pierre Golz, dem Leiter der Stabsstelle Digitalisierung im Herner Rathaus, verständlicherweise in eng gesteckten Grenzen. Wie weit die Stadt bereits ist, soll die nächste Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Digital.Herne.Business“ zeigen.

Am Donnerstag, 19. Mai, steht von 17 bis 19 Uhr in der Akademie Mont-Cenis der sogenannte „Digitale Zwilling“ der Stadt im Fokus - und die Frage, wie die Digitalisierung in Zukunft die Wirtschaft, die Zahlungsmittel und die Innenstädte verändern wird. Dazu wird Professor Björn Niehaves (Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Siegen) ins Thema einführen. Aktuell beginnt die Gesellschaft erst, die Potenziale eines Digitalen Zwillings kennenzulernen. Der Begriff beschreibt ein Computermodell des eigenen Gemeindegebietes, erfasst durch Sensoren, Bilder und digitalisierte Pläne.

Veranstaltung wird hybrid durchgeführt

Auch die Kreativwirtschaft ist vor dem Hintergrund der technologischen Entwicklungen im Umbruch. Welche Potenziale sich mit Hilfe des Digitalen Zwillings für die Kreativwirtschaft ergeben, wird Prof. Roland Frank (Mediadesign Hochschule für Design und Informatik GmbH) beleuchten.

Abschließend geht es um die Zukunft des Geldes und die Frage, ob Menschen zukünftig nur noch mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin oder dem Social Coin zahlen werden. Hierzu wird Maximilian Forster, vom in Herne ansässigen Start-ups CashOnLedger Technologies GmbH, Einblicke geben.

Auf Grund der wechselnden Coronasituation wird die Veranstaltung hybrid durchgeführt. Die kostenlose Teilnahme ist ab 17 Uhr via Live-Streaming Link über die Internetseite www.digital.herne.business sowie vor Ort, in begrenzter Zahl und nur nach vorheriger Anmeldung, möglich. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich digital über folgenden Link: https://www.eventbrite.de/e/digitalhernebusiness-tickets330448027947.

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