Baugenehmigung

Grünes Licht für Trainingsstätte der starken Männer in Wanne

Reiner Katzula kann endlich die Gründung eines Kraftsportvereins angehen: Die Stadt hat ihm eine Baugenehmigung fürs ehemalige Schützenheim an der Rathausstraße in Wanne erteil. Foto:Ralph Bodemer

Reiner Katzula kann endlich die Gründung eines Kraftsportvereins angehen: Die Stadt hat ihm eine Baugenehmigung fürs ehemalige Schützenheim an der Rathausstraße in Wanne erteil. Foto:Ralph Bodemer

Herne.   Nach einer Hängepartie haben Reiner Katzula und seine Strongmen die Genehmigung für den Umbau einer Trainingsstätte erhalten. Was geplant ist.

„Starke Männer ringen um eine Trainingsstätte“ hatte die WAZ Herne am 16. November getitelt. In dem Bericht ging es um den eineinhalbjährigen Kampf von Reiner Katzula um eine Baugenehmigung für eine Trainingsstätte des zu gründenden Vereins Strongmen Herne 2017.

Nur wenige Tage nach dem Bericht (und auch durch den Bericht?) hat Katzula dieses Ringen gewonnen: Die Stadt hat ihm endlich eine Genehmigung zum Umbau des früheren Domizils des Bürgerschützenvereins Wanne-Eickel an der Rathausstraße erteilt.

„Ich bin der Stadt und den zuständigen Mitarbeitern dankbar, dass es nun doch geklappt hat“, sagt der 64-jährige Kraftsportler. Er hätte sich allerdings gewünscht, dass er auf seinen persönlichen Brief an Oberbürgermeister Frank Dudda eine Antwort erhält.

Bis zum Frühsommer soll umgebaut werden

Das ist nun Schnee von gestern: Katzula will kräftig in die Hände spucken und den Umbau des ehemaligen Vereinsheims mit angeschlossenem Schießstand angehen. Bis zum Frühsommer will er den 50 Meter langen Schießstand so weit umbauen, dass er dort mit Gleichgesinnten Lkw-Reifen und andere Schwergewichte stemmen kann.

Außerdem soll das Haus, das in Besitz des städtischen Gebäudemanagements ist, einen Farbanstrich erhalten. Eine Dusche soll ebenfalls eingebaut werden.

Die Spuren des Schützenvereins sollen natürlich nach und nach beseitigt werden – zuallererst der Hirschkopf neben dem Eingang der städtischen Immobilie. Frei nach dem Motto: Hirsch tot, Verein ins Leben gerufen.

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