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Emschertalmuseum in Herne verkauft Masken und Taschen

Taschen, Handtücher und Masken werden im Emschertal-Museum verkauft.

Taschen, Handtücher und Masken werden im Emschertal-Museum verkauft.

Foto: Rainer Raffalski / FUNKE Foto Services

Herne.  Entworfen und angefertigt von zwei Dozentinnen: die neuen Merchandising-Produkte des Emschertalmuseums, Taschen und Masken.

Taschen aus Stoff, alte Grubenhandtücher und Masken aus kariertem Bergmannstuch: Das Emschertalmuseum beschäftigt sich nicht nur in der aktuellen Sonderausstellung „Versponnen“ mit Garn und Textilien. Die von Chiara Cremon und Silke Wleklik entworfenen Objekte werden in den drei Häusern des Museums verkauft. Beide sind dem Museum als Dozentinnen verbunden.

Motive für die Tasche gezeichnet

„Wir wollten mal was für die Künstlerinnen tun“, erklärt Kirsten Katharina Büttner, die stellvertretende Leiterin des Museum. Im Gegenzug ließen die Dozentinnen ihre Phantasie spielen. Für die Museumstasche gab es sogar schon einen Prototyp, der aktualisiert wurde: Zu den drei Häusern des Emschertalmuseums - Schloss Strünkede, Städtische Galerie und Heimatmuseum - und der Schlosskapelle zeichnete die ausgebildete Architektin nun noch den Alten Wartesaal im Herner Bahnhof. Die Taschen kosten fünf Euro.

Den alten Handtuch-Bestand einer Bäckerei nutzte Chiara Cremon für ihre rustikalen Mund-Nasen-Masken. Die Designerin und Schneiderin hat im Schloss schon zahlreiche Workshops abgehalten. Dieses Mal hat sie zunächst ihre Museumskolleginnen und -kollegen bedacht. Ab Freitag, 23. Oktober, werden weitere Masken-Exemplare verkauft. Sie sind mit einem Etikett „gebrandet“ und kosten acht Euro pro Stück.

Grubentücher werden in Bocholt gewebt

Acht Euro kosten auch die Grubentücher, die das Emschertalmuseum in Bocholt im LWL-Industriemuseum auf historischen Webstühlen weben lässt. Die Baumwoll-Tücher gibt es in blau-weiß und in schwarz-weiß. Das Museum hat sie als Geschirrhandtücher mit dem Schriftzug „Heimatmuseum Unser Fritz“ und „Schloss Strünkede Herne“ nach dem Vorbild alter Bergmannstücher weben lassen, wie Museumsmitarbeiterin Andrea Prislan berichtete.

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