Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner an Europaschule in Eickel

Ein Baum auf dem Gelände der Europaschule in Eickel ist von Eichenprozessionsspinnern befallen. Die Tiere sollen weggesaugt werden.

Ein Baum auf dem Gelände der Europaschule in Eickel ist von Eichenprozessionsspinnern befallen. Die Tiere sollen weggesaugt werden.

Foto: Kerstin Bögeholz / Funke Foto Services GmbH

Herne.  Eichenprozessionsspinner haben vermehrt Bäume in Herne befallen. Auch die Europaschule an der Königstraße in Eickel ist betroffen.

Der für Menschen gefährliche Eichenprozessionsspinner hat einen Baum auf dem Gelände der Europaschule an der Königstraße in Eickel befallen.

Nach Auskunft von Schulleiterin Gabriele Schlemminger handelt es sich um eine Eiche auf dem Außengelände der Offenen Ganztagsschule. Deshalb habe sie am Montag die Eltern der OGS-Kinder informiert, damit die Kinder nach Möglichkeit abgeholt würden, da in den Räumen Temperaturen von etwa 30 Grad herrschten. In den kommenden Tagen sollen die OGS-Kinder auch den großen Schulhof nutzen.

Aufgefallen war der Befall am vergangenen Freitag. Die Feuerwehr rückte an, um das Ausmaß zu begutachten. Die Stadt teilte auf Anfrage mit, dass eine Fachfirma die Raupen am Dienstag wegsaugen soll.

Bürger sollen Absperrungen beachten

Die Raupe Eichenprozessionsspinner, deren giftige lange Haare allergischen Reaktionen auslösen können, befällt in Herne in diesem Jahr verstärkt Bäume. Um gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Bürger vorzubeugen, habe die Stadt die Nester der Raupen im städtischen Baumbestand durch Fachfirmen entfernen lassen.

Da die Firmen inzwischen aber stark nachgefragt seien, habe der städtische Fachbereich Stadtgrün nun zusätzlich selbst ein Gerät beschafft, um selbst die Nester absaugen zu können. Stelle die Verwaltung an einem städtischen Baum einen Raupen-Befall fest oder werde ihr einer gemeldet, werde der Bereich um den Baum bis zur Entfernung der Raupen abgesperrt, um einen Kontakt zu den Tieren zu verhindern. Die Stadt bittet die Bürger, diese Absperrungen zu beachten.

Die Verwaltung weist darauf hin, dass sie nicht auf Privatgrundstücken tätig werden könne. Wenn dort die Raupe beseitigt werden soll, sei dies vom Eigentümer selbst zu veranlassen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben