Kommentar

Die Abwärtsspirale an der Eickeler Hauptstraße aufhalten

   

   

Foto: oh

Wanne-Eickel.   An der Hauptstraße in Eickel stehen viele Läden leer, andere Bereiche entwickeln sich positiv. Dazu von ein Kommentar von Gabriele Heimeier.

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Damit kein falscher Eindruck entsteht: In Eickel lässt sich problemlos und in Auswahl alles kaufen und erledigen, was zum täglichen Leben erforderlich ist. Und manches darüber hinaus wie Schmuck, Eisenwaren, Wäsche, Elektroartikel, Blumen, Lotto/Zeitschriften/Tabakwaren, Geschenkartikel. Es gibt Banken, die Sparkasse, Reformhaus, Reisebüro, Optiker, Akustiker, Änderungsschneiderei, Haushaltsartikel, diverse Apotheken und Ärzte. Und nicht zu vergessen: Die Gastro- und Kneipenszene, die in der Stadt ihresgleichen sucht. Was wollen die also, die Eickeler? Jammern auf hohem Niveau?

Nicht ganz. Wer sich die Hauptstraße ansieht, erkennt auf den ersten Blick den „Broken Windows“-Effekt: Wo erst einmal eine Scheibe kaputt ist, folgen schnell die nächsten. Was auch noch intakte Bereiche gefährdet und mit herunterzieht.

„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.“ So steht es im Grundgesetz Artikel 14. Daran müssen sich auch Immobilienbesitzer festmachen lassen und sich ihrer Verantwortung stellen. Auch von ihnen hängt es ab, ob Stadtteile auf Dauer lebenswert bleiben. Ebenso aber auch von den Bürgern, die mit jeder Entscheidung: Amazon und Co. oder Einzelhandel vor Ort über ihr künftiges Umfeld abstimmen.

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