Tanz

Dance Area Herne startet zum Rundflug durch den Olymp

Flamencotänzerinnen der Dance Area bei der Bühnenshow 2015.

Flamencotänzerinnen der Dance Area bei der Bühnenshow 2015.

Foto: Bodemer, Archiv

herne.   „O(h) M(ein) G(ott)“ heißt die neue Show der Dance Area. Andrea Eisenhardt hat sie geschrieben und choreografiert. Am Sonntag ist Premiere.

Schon als Kind war Andrea Eisenhardt fasziniert von der griechischen Mythologie. „Mit sechs, sieben Jahren habe ich die Göttersagen verschlungen“, erinnert sie sich. Und hätte sie nicht den Tanz zum Beruf gemacht, hätte sich die Leiterin der „Dance Area“ auch gut ein Archäologiestudium vorstellen können. Soviel zur Erklärung des Stoffes, den Andrea Eisenhardt für ihre diesjährige große Bühnenshow im Kulturzentrum ausgewählt hat. „O(h) M(ein) G(ott)“ hat am Sonntag, 26. März, um 17 Uhr Premiere.

„Götter und Menschen sind sich gar nicht unähnlich“

Wenn Götter sich menschlich verhalten und Menschen glauben, sie seien die Krone der Schöpfung, kann das schon mal für Verwicklungen sorgen. In „OMG“ nehmen die kleinen und großen Sängerinnen, Schauspielerinnen und Tänzerinnen das Publikum mit auf einen Rundflug durch den Olymp. Ein paar männliche Mitwirkende sind auch dabei – zum Beispiel Josef Koll als Hermes. Auch Jonah Rausch spielt mit, ein ehemaliger Tanzschüler und inzwischen Fernsehschauspieler. Andrea Eisenhardt hat sich der Figuren aus den Sagen bedient und mit diesem Personal gearbeitet. „Ich habe viel recherchiert und eine eigene Story daraus gemacht“, sagt sie. „Ich wollte zeigen, dass sich Götter und Menschen gar nicht so unähnlich sind, wie sie denken.“

Viele Schülerinnen sollen auf der Bühne stehen

Ihr Wunsch in jedem Jahr ist es, dass möglichst viele ihrer Schülerinnen zum Zuge kommen. Als Hera und Persephone, Athene, Hekate oder Demeter, um nur einige der zahlreichen Göttinnen zu nennen, denen die Choreografin ausgehend von den bekannten Charakteren eine Handlung auf den Leib geschrieben hat. Die Schülerinnen haben in der Show die Gelegenheit, zu zeigen, was sie in den Kursen der Bühnentanzschule gelernt haben.

Spektrum reicht vom Ballett bis zu HipHop

Das Spektrum reicht vom klassischen Ballett über den Flamenco, Modern Jazz Ballett, Modern Contemporary, HipHop und Steppen bis zu Show-Nummern aus Musicals – alles Disziplinen, die an der Bahnhofstraße unterrichtet werden. Auch die kleinen Ballettschülerinnen – die jüngsten sind dreieinhalb – stehen schon als Bienchen auf der Bühne. Zwei Schülerinnen, die „Herbert“-Preisträgerinnen Michelle Korth und Rebecca Kresimon, haben zwei eigene Choreografien beigesteuert.

Kontakt zu Bettina Szelag beim „Herbert“ geknüpft

Apropos „Herbert“: Bei der Verleihung des Herner Jugendkulturpreises kam Andrea Eisenhardt mit Bettina Szelag ins Gespräch, Musikerin und CDU-Lokalpolitikerin, deren Sohn Johannes Altemeier mehrfach erfolgreich bei dem Wettbewerb abgeschnitten hatte. So kam es, dass Szelag und ihr Sohn am Sonntag auch mitwirken, neben einer Reihe weiterer Sängerinnen wie Valerie Bruhn oder Ella Steinmann.

Vornehmen sollten sich die Besucher der Show im Kulturzentrum nachher möglichst nichts mehr: Das Stück dauert drei Stunden „netto“, unterbrochen von zwei Pausen.

>>> MEHR ZU DEN TICKETS

Für die „göttliche“ Jahresschau der Dance Area im Kulturzentrum am Sonntag, 26. März, 17 Uhr, gibt es noch Restkarten.

Sie kosten je nach Sitzplatz 22,50 Euro, 18,10 Euro oder 14,80 Euro; für Kinder 11,50 Euro, 9,30 Euro oder 7,65 Euro.


Karten gibt es im Vorverkauf bei Stadtmarketing Herne, im Bürgerlokal Wanne oder über Proticket: 0231 91 72 290.

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