Corona-Newsblog

Corona in Herne: Stadt prüft Maskenpflicht im Unterricht

Virologe Dittmer hält nichts von Beherbergungsverbot

Hilft ein Beherbergungsverbot dabei, das Infektionsgeschehen zu kontrollieren? Virologe Ulf Dittmer beantwortet aktuelle Fragen zur Coronakrise.

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Herne.  Seit Dienstag gibt es 38 Neuinfektionen. Die Bundeswehr hilft ab sofort mit. Weitere Corona-Fälle in Kitas. Alle Infos im Newsblog.

Die Coronavirus-Pandemie hat Herne weiter im Griff. Hier lesen Sie die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Herne in unserem Newsblog.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI jetzt bei 133,6 (Vortag: 115,7 )
  • Herner Weihnachtsmarkt ist abgesagt
  • Stadt prüft Maskenpflicht im Unterricht
  • Weitere Corona-Fälle in Kitas

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Coronavirus-Pandemie in Herne

Alle Meldungen in der Übersicht:

Mittwoch, 21. Oktober

13.25 Uhr: Die Stadt Herne prüft die Einführung einer generellen Maskenpflicht auch im Unterricht an weiterführenden Schulen und den Berufskollegs. Die Regelung soll am Montag, 26. Oktober, in Kraft treten. Aktuell laufe die Abstimmung mit den überörtlichen Behörden, teilt die Stadt mit. In Kooperation mit der HCR, der Polizei und der Stadt Herne werde es in Kürze eine gemeinsame Aktion geben, um die Einhaltung der Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr zu überprüfen.

Mittlerweile seien auch die Kindergärten an der Wilhelmstraße und der Kindergarten Europagarten betroffen. Für einige Kinder und Erzieherinnen sei vorsorglich Quarantäne angeordnet worden. Auch hier werde der Fachbereich Gesundheitsmanagement das übliche Verfahrenanwenden.

11.00 Uhr: Der Weihnachtsmarkt in Herne-Mitte findet in diesem Jahr nicht statt. Das Stadtmarketing hat den Weihnachtsmarkt aufgrund der steigenden Zahlen abgesagt. Alles Infos lesen Sie hier.

9.30 Uhr: Die Stadt teilt die aktuellen Corona-Zahlen mit: Seit gestern gibt es 38 Neuinfektionen in Herne. Somit wurde bisher bei 954 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen. Davon sind 623 Personen bereits wieder genesen. Aktuell infiziert sind 322 Personen, von denen sich 24 Personen im Krankenhaus befinden. Neun Personen sind verstorben.

5.44 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Herne ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts erneut stark gestiegen und liegt jetzt bei 133,6 (Stand Mittwoch 0 Uhr). Laut RKI sind 39 weitere Covid-19-Infektionsfälle registriert worden. Damit steigt die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 953 Personen.

Dienstag, 20. Oktober

14.40 Uhr: Wie bereits in der vergangenen Woche angekündigt, hatte die Stadt Herne im Austausch mit der Bundeswehr entschieden, von dort Kräfte zur Unterstützung anzufordern. Diese Unterstützung sei am Dienstag, 20. Oktober, in Herne eingetroffen. 15 Bundeswehrangehörige hätten ihren Dienst aufgenommen und unterstützten nun das Gesundheitsamt, teilt die Stadt mit. Unter anderem seien sie in mobilen Teams unterwegs und nähmen Abstriche.

14.15 Uhr: Trotz umfangreicher Maßnahmen (Tests aller Patienten vor der Aufnahme, Trennung negativ getesteter Patienten von Fällen ohne aktuelles Testergebnis, Einhaltung aller Hygieneregeln, Besuchsverbot) seien auf der Station 1b vier Patienten sowie fünf Mitarbeitende positiv auf Covid-19 getestet worden, teilt das Evangelische Krankenhaus Herne -Mitte mit.

Infektionsquelle sei laut Krankenhaus vermutlich ein Patient gewesen, der mobil war und regelmäßig zum Rauchen nach draußen ging. Da dieser Patient bei der Aufnahme negativ getestet worden sei, werde zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgegangen, dass die Ansteckung außerhalb des EvK erfolgte.

Als Vorsichtsmaßnahme und zur Abklärung weiterer Maßnahmen würden zur Zeit ausnahmslos alle Mitarbeitenden sowie erneut alle stationären Patienten getestet, teilt das EvK mit. Bis zur Feststellung der Testergebnisse trügen alle Mitarbeitenden zum Selbstschutz und zum Schutz anderer eine FFP2-Maske. Darüber hinaus stünden die EvK-Verantwortlichen in intensivem Austausch mit dem Gesundheitsamt.

Mit einer ersten Auswertung der Ergebnisse werde am Dienstagabend, 20. Oktober, gerechnet.

9.04 Uhr: Seit Montag sind laut Stadt zehn weitere Covid-19-Infektionsfälle registriert worden. Damit steigt die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 916 Personen. Davon sind 607 Personen bereits wieder genesen. Aktuell infiziert sind 300 Personen, am Montag waren es noch 321. 23 Personen befinden sich im Krankenhaus. Neun Personen sind verstorben.

7.15 Uhr: Herne hat mit 115,7 Neuinfektionen je 100 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in NRW. Der Wert ist seit Montag von 111,2 leicht angestiegen.

Die Wewole-Stiftung hat erneut ihre Werkstätten in Herne und Castrop-Rauxel geschlossen. Betroffen sind etwa 1.100 Menschen mit Behinderungen. Hofladen und Floristik sowie der Backshop im Hbf Castrop-Rauxel bleiben vorerst geöffnet. Man habe sich dazu entschlossen, „da Herne seit Tagen zum Risikogebiet gehört und die Anzahl der mit COVID-19 infizierten Personen im Umfeld in den vergangenen Tagen stark angestiegen ist“, heißt es.

Montag, 19. Oktober

17.40 Uhr: Das Info-Telefon der Stadt Herne hilft bei allgemeinen Fragen zur Corona-Krise weiter, eine medizinische Beratung erfolge dort jedoch nicht. Das Info-Telefon ist unter der Woche montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr erreichbar unter den Telefonnummern 0700 / 16 200 000 (6,3 Cent pro 30 Sekunden) und 0800 / 16 12 000 (kostenfrei).

17.15 Uhr: In Herne gibt es keinen Hotspot: Das ist das Ergebnis der Sitzung des Krisenstabs am Montag. Es handele sich vielmehr um eine Ansammlung aus einzelnen Infektionsgeschehen beispielsweise in familiären Zusammenhängen und daraus folgenden Kontaktverfolgungen. Viele positive Fälle der vergangenen Tage hätten sich durch Kontaktverfolgungen ergeben, teilt der Krisenstab mit.

Zudem teilt die Stadt mit: Auch im Kindergarten Turmstraße sei ein Corona-Fall entdeckt worden. Für einige Erzieherinnen und Kinder sei eine vorsorgliche Quarantäne angeordnet worden. Außerdem müsse das Strünkeder Adventsfest ausfallen. Und: Mitarbeitern der Kontaktnachverfolgung bleibe es freigestellt, ob sie am Dienstag, 20. Oktober, beim Warnstreik von Verdi mitmachen. Alle neuen Informationen der Stadt lesen Sie hier.

13.15 Uhr: Um trotz der neusten Corona-Schutzvorkehrungen ein schönes Weihnachtsfest feiern zu können, starten die Gemeinden schon jetzt mit den ersten Planungen für die Gottesdienste an den Feiertagen. So sehen die Pläne aus.

10.45 Uhr: Die Stadt teilt die aktuellen Corona-Zahlen mit: In Herne ist bisher bei 906 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen worden. Das sind 18 Fälle mehr seit Sonntag. Davon sind 576 Personen bereits wieder genesen. Aktuell infiziert sind 321 Personen, von denen sich 24 Personen im Krankenhaus befinden. Neun Personen sind verstorben.

7.25 Uhr: Die Neuinfektionen in Herne bleiben weiterhin auf einem hohen Niveau: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz wie am Vortag 111,2. Damit hat es in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner 111,2 Neuinfektionen gegeben. Ab einer Zahl von 50 gilt eine Stadt als Risikogebiet, Menschen aus dieser Stadt dürfen dann nicht mehr überall hinreisen, es gibt Einschränkungen. Bei der heutigen Zahl ist jedoch zu beachten, dass die Zahlen am Montag immer niedriger sind, da einige Gesundheitsämter am Sonntag nicht ihre Werte übermitteln.

Sonntag, 18. Oktober

14.50 Uhr: Mit der neuen Coronaschutzverordnung des Landes sei kein Aus für die Weihnachtsmärkte erlassen worden, erklärt Stadtsprecher Christoph Hüsken. Stand jetzt könnten Weihnachtsmärkte also wie geplant im Land stattfinden. Was den geplanten Weihnachtsmarkt auf dem Robert-Brauner-Platz in Herne-Mitte angeht: Veranstalter und Stadt seien weiterhin in Gesprächen, wie eine Durchführung realisiert werden könne.

11.05 Uhr: Das Info-Telefon der Stadt Herne hilft bei allgemeinen Fragen zur Corona-Krise weiter, eine medizinische Beratung erfolge dort nicht. Am Samstag, 17. Oktober, und am Sonntag, 18. Oktober, ist das Info-Telefon täglich von 10 bis 13 Uhr erreichbar unter den Telefonnummern 0700/16 200 000 (6,3 Cent pro 30 Sekunden) und 0800/16 12 000 (kostenfrei). Auch unter der Woche sei das Info-Telefon montags bis donnerstags von 8 bis 16 und freitags von 8 bis 13 Uhr erreichbar.

9.40 Uhr: Die Stadt teilt die aktuellen Corona-Zahlen mit: In Herne ist bisher bei 888 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen worden. Das sind seit Samstag 27 neue Fälle. Davon sind 560 Personen bereits wieder genesen. Aktuell infiziert sind 319 Personen, von denen sich 24 im Krankenhaus befinden. Neun Herner sind verstorben.

Seit Freitag gibt es somit knapp 100 neue Infizierte in Herne. Zu diesen Entwicklungen will die Stadt am Montag eine Einschätzung abgeben.

8.20 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Herne zwar leicht gesunken, bewegt sich aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Am Sonntag meldet das Robert-Koch-Institut eine Sieben-Tage-Inzidenz von 111,2 für Herne (Stand: Sonntag, 0 Uhr) - nirgends sonst in NRW gibt es mehr Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Damit hält der Trend anhaltend steigender Zahlen leider weiter an.

Samstag, 17. Oktober

10.55 Uhr: Die Stadt meldet erneut einen sehr starken Anstieg der Corona-Neuinfektionen: Seit Freitag gibt es 64 neue Fälle in Herne. Somit ist bisher bei 861 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen worden. Davon sind 560 Personen bereits wieder genesen. Aktuell infiziert sind 292 Personen, von denen sich 24 Personen im Krankenhaus befinden. Neun Personen sind verstorben.

8.00 Uhr: Am Samstag meldet das Robert-Koch-Institut eine Sieben-Tage-Inzidenz von 115,7 für Herne - nirgends sonst in NRW gibt es mehr Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Damit hält der Trend anhaltend steigender Zahlen leider weiter an.

Freitag, 16. Oktober

17.01 Uhr: Am Samstag, 17. Oktober, wird bei einem niedergelassenen Arzt (Praxis Mohammad Amiri, Gerichtsstraße 19 in Wanne-Eickel, Telefon 02325/70514.) wieder eine sogenannte Infektsprechstunde angeboten. Von 9 bis 13 Uhr können sich an dem Tag dort Menschen mit Infektionen der oberen Atemwege, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen etc. vorstellen. Patienten sollen sich unbedingt vorher anmelden.

16.36 Uhr: Weil Herne Risikogebiet ist, gelten nun ab Samstag auch vor Ort die Einschränkungen, die Ministerpräsident Armin Laschet am Freitagnachmittag bekannt gegeben hat. Im Kern heißt das: Von 23 bis 6 Uhr gilt in der Gastronomie eine Sperrstunde, auch der Verkauf von alkoholischen Getränken ist in dieser Zeit untersagt. Feste aus herausragendem Anlass sind außerdem auf zehn Personen beschränkt. Und: Veranstaltungen sind - innen und außen - auf maximal 100 Personen beschränkt. Zudem dürfen nur noch fünf Menschen aus maximal zwei Haushalten in der Öffentlichkeit zusammenkommen.

14.10 Uhr: Die Stadt Herne meldet, dass sie im Austausch mit der Bundeswehr entschieden hat, von dort Kräfte für die Abstriche und die medizinische Fallbearbeitung anzufordern. Diese Unterstützung sei von der Bundeswehr zugesagt worden, so dass im Laufe der kommenden Woche diese Hilfe des Bundes in Form von 15 Bundeswehrangehörigen in Herne zu erwarten sei.

Bei der städtischen Ordnungsbehörde seien inzwischen die meisten Hochzeitsfeiern, die für die kommenden Wochen angemeldet worden seien, von Seiten der Gastgeber wieder abgemeldet worden – sie fänden nicht statt. Und weiter: In einer kleineren Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen sind mehrere Infektionsfälle zu verzeichnen. Den Namen der Einrichtung nannte die Stadt nicht. Nur so viel: Für die Einrichtung sei eine Quarantäne ausgesprochen worden.

13.30 Uhr: Die Fußball-Partie SV Wanne 11 gegen SpVgg Horsthausen ist wegen eines Corona-Falls abgesetzt worden. Die Wanner sind im Austausch mit dem Gesundheitsamt. Hier gibt’s die Einzelheiten.

13.05 Uhr: Auch weiterhin verzeichnet die Stadt Herne steigende Zahlen von Menschen, die mit Covid-19 infiziert sind, meldet das Rathaus am Freitagnachmittag. Die Stadt Herne erwarte eine neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW, in denen sich die Ergebnisse der am Mittwoch zwischen dem Bund und den Ländern vereinbarten Maßnahmen niederschlagen werden, heißt es.

Bis diese neue Coronaschutzverordnung des Landes vorliege, blieben die Maßnahmen gültig, die die Stadt in dieser Woche verfügt hat. Konkret:

- Ansammlungen von Menschen im öffentlichen Raum sind auf höchstens fünf Personen begrenzt. Diese Begrenzung betrifft den gesamten öffentlichen Raum inklusive der Gastronomiebetriebe.

- Kneipen und Restaurants dürfen bis auf Weiteres nur bis 0 Uhr geöffnet haben. Der Alkoholverkauf kann im Stadtgebiet anlassbezogen von 0 bis 6 Uhr verboten werden.

- Bei allen Veranstaltungen, drinnen und draußen, dürfen höchstens 20 Prozent der Zuschauerkapazität des Veranstaltungsortes genutzt werden. Die Obergrenze für Außenveranstaltungen liegt bei 500 Gästen, innen bei 250 Gästen. Es besteht eine Maskenpflicht auch auf den Zuschauerplätzen. Das gilt auch für Sportveranstaltungen.

- Weiterhin bestehen bleibt die Regelung, dass Feste in öffentlichen Räumen (also auch Gastronomiebetriebe und Säle) nur mit maximal 25 Personen gefeiert werden dürfen. Auch Vereinsheime und Eventhallen zählen zum öffentlichen Raum,wenn sie für Festivitäten angemietet werden.

10.49 Uhr: Zur Eindämmung des Infektionsrisikos hat sich die katholische Kirche entschieden, ihren Bürobetrieb an die gegenwärtige Situation anzupassen und soziale Kontakte zu reduzieren, heißt es beim Dekanat Emschertal. Das Dekanatsbüro bleibe bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen. „Wir nehmen Ihre Anfragen und Anliegen weiterhin entgegen und werden sie möglichst zeitnah bearbeiten“, heißt es in einer Mitteilung. Hier sind die Ansprechpartner.

9.14 Uhr: Die Stadt meldet die neuen Coronazahlen. In Herne wurde demnach bisher bei 797 Menschen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen (plus 32). Davon seien 556 Menschen wieder genesen. Aktuell infiziert seien 232 Personen, von denen 23 im Krankenhaus liegen. Neun Menschen sind verstorben.

6.21 Uhr: Die Neuinfektionen in Herne bleiben auf einem hohen Niveau: Nach Angeben des Robert-Koch-Instituts beträgt die 7-Tage-Inzidenz jetzt 90,8. Damit hat es in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner 90,8 Neuinfektionen gegeben. Ab einer Zahl von 50 gilt eine Stadt als Risikogebiet, Menschen aus dieser Stadt dürfen dann nicht mehr überall hinreisen, es gibt Einschränkungen. Gestern lag der Wert etwas höher bei 92,0, am Mittwoch bei 95,2.

Donnerstag, 15. Oktober

15.47 Uhr: Die Stadt Herne bitte die Sportvereine, bei ihren Veranstaltungen auf die Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zu achten. Das umfasst laut Stadt unter anderem auch die Maskenpflicht. Auch weiterhin appelliert die Verwaltung, die allgemein gültigen Hinweise zur Eindämmung der Pandemie zu beachten, also: Abstand halten, Hände waschen, Alltagsmaske benutzen sowie bei Aufenthalten in geschlossenen Räumen regelmäßig lüften.

13.04 Uhr: In seiner Sitzung vom Donnerstag, 15. Oktober 2020, hat der Krisenstab der Stadt Herne über die Corona-Lage in Herne beraten. Dabei sei es unter anderem um die Ergebnisse der Beratungen zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten vom Mittwoch gegangen, teilt die Stadt mit. In einer ersten Bewertung habe die Stadt festgestellt, dass viele der von ihr in den vergangenen Tagen angeordneten Maßnahmen wesentlich auf der nun zwischen Bund und Ländern festgelegten Linie liegen. Diese Anordnungen, darunter auch die Einführung einer Sperrstunde für Kneipen und Restaurants ab 0 Uhr, blieben daher zunächst unverändert in Kraft. Eventuell erforderliche Anpassungen würden erfolgen, wenn die entsprechenden Verordnungen durch das Land NRW erlassen seien. Das Land NRW berate darüber aktuell.

Die Stadt habe in den vergangenen Wochen die Belüftungsmöglichkeiten in Schulen, Kitas und Turnhallen intensiv überprüft. Die Kitas, so heißt es, ließen sich alle den Vorgaben gemäß gut lüften. Erforderliche Arbeiten an Schulen, um dort überall das richtige Lüften zu ermöglichen, seien durchgeführt worden. Vorhandene Lüftungsanlagen – insbesondere in Turnhallen – seien auf einen möglichst großen Frischluftanteil umgestellt worden. Die Stadt habe zudem ein Kontingent von CO2-Ampeln angeschafft, die den Schulen auf Leihbasis zur Verfügung gestellt würden.

Außerdem heißt es: Der städtische Abenteuerspielplatz am Hasenkamp werde momentan nicht zur Durchführung von Kindergeburtstagen vermietet.

Die Sportvereine werden gebeten, bei ihren Veranstaltungen auf die Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zu achten. Das umfasst laut Stadt unter anderem auch die Maskenpflicht. Auch weiterhin appelliert die Stadt Herne, die allgemein gültigen Hinweise zur Eindämmung der Pandemie zu beachten, also: Abstand halten, Hände waschen, Alltagsmaske sowie bei Aufenthalten in geschlossenen Räumen das regelmäßige Lüften.

Das Info-Telefon der Stadt Herne hilft bei allgemeinen Fragen zur Corona-Krise weiter, eine medizinische Beratung erfolge dort nicht. Unter der Woche sei das Info-Telefon montags bis donnerstags von 8 bis 16 und freitags von 8 bis 13 Uhr erreichbar.

9.13 Uhr: Die Stadt Herne meldet die neuen Corona-Zahlen. Demnach wurde bisher bei 765 Menschen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen – 21 mehr als gestern. Davon seien 556 Personen bereits wieder gesund. Aktuell infiziert seien 200 Menschen (plus 13); von ihnen seien 20 im Krankenhaus. Neun Menschen sind verstorben.

6.24 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen bleibt in Herne so hoch wie in keiner anderen kreisfreien Stadt im Land: Nach Angeben des Robert-Koch-Instituts beträgt die 7-Tage-Inzidenz 92,0. Das heißt: In den vergangenen sieben Tagen hat es auf 100.000 Einwohner 92 Neuinfektionen gegeben. Ab einer Zahl von 50 gilt eine Stadt als Risikogebiet, Menschen aus dieser Stadt dürfen dann nicht mehr überall hinreisen. Gestern lag der Wert etwas höher bei 95,2.

Alle Corona-Zahlen für NRW, Deutschland und die Welt finden Sie in unserer interaktiven Corona-Karte.

Nach Herne folgen Solingen (85,4), Hamm (76,1), Solingen (75,7), der Kreis Recklinghausen (70,0), Köln (69,2) und Leverkusen (67,8). Weitere „Risikogebiete“ sind laut RKI: Gelsenkirchen (65,9), Wuppertal (63,4), Hagen (55,6), Düsseldorf (55,6), Duisburg (64,8), der Kreis Mettmann (63), der Kreis Unna (63,8), der Kreis Olpe (54,5) und Essen (52,9). und die Städteregion Aachen (50,6).

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Mittwoch, 14. Oktober

19.46 Uhr: Die Corona-Zahlen sind weiter auf einem (viel zu) hohen Niveau in Herne. Will die Stadt weitere Einschränkungen von sich aus beschließen? Nein, so Stadtsprecher Christoph Hüsken. Auch die Kontaktverfolgung, sagt er zur WAZ, funktioniere trotz der vielen Neuinfektionen noch gut. Hier die Einzelheiten.

17.12 Uhr: Die Stadt Herne bittet darum, alle geplanten Feste außerhalb von Wohnungen, also auch in Gastronomiebetrieben und Sälen, beim städtischen Fachbereich Öffentliche Ordnung anzumelden. Dies gelte unabhängig von der erwarteten Gästezahl, heißt es in einer Mitteilung. Aufgrund der Sieben-Tage-Inzidenz, die in Herne bei über 50 liegt, dürften an Festen gegenwärtig höchstens 25 Menschen teilnehmen. Auf www.herne.de/corona sei ein Anmeldeformular hinterlegt.

16.30 Uhr: Viele Martinszüge werden aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Mittlerweile erreichten auch die Stadt erste Anfragen zur Durchführung der traditionellen Martinszüge im November. Diese seien zwar nach Erlasslage des Landes grundsätzlich zulässig und zu genehmigen, sofern ein entsprechendes Hygienekonzept vorgelegt werde, teilt die Stadt mit. Allerdings werde die Stadt den Veranstaltern die Genehmigungen ausdrücklich unter dem Vorbehalt erteilen, dass die Züge nur bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50 am Tag des Zuges erlaubt seien. Lesen Sie hier den ganzen Bericht.

14.04 Uhr: Ab sofort ist das Bürgerlokal Wanne (WEZ, Hauptstraße 241) auf Grund der aktuellen Corona-Situation bis auf Weiteres von Montag bis Freitag nur in der Zeit von 9 bis 11 Uhr geöffnet. Normalerweise ist es bis 12 beziehungsweise 13 Uhr offen.

13.15 Uhr: Die Herner Gruppe „Herne steht zusammen – Corona Hilfe“ bietet für Herner Bürger und Bürgerinnen wieder eine kostenlose Einkaufshilfe an. Die Gruppe hat sich Mitte März über Facebook gegründet. Über 1000 Herner hätten sich seinerzeit zusammengefunden, um zu helfen, sagt Mitorganisatorin Melanie Bödeker. Einige Einkaufshilfen bestünden noch heute. Angesichts der steigenden Corona-Zahlen sei die Gruppe nun wieder für weitere Hilfen aktiv: „Die Weihnachtszeit steht vor der Tür, und aus der Gruppe wissen wir, dass die Menschen sich Sorgen machen und erneut Hilfe benötigen“, sagt Bödeker.

Das Angebot: „Wir gehen Einkaufen, holen Rezepte beim Arzt ab, bringen diese zur Apotheke und übergeben anschließend die Medikamente oder gehen auch mit dem Hund Gassi“, so die Mitorganisatorin. Die kostenlose Hilfe könne grundsätzlich jeder in Anspruch nehmen, der zur Risikogruppe gehöre oder unter Quarantäne stehe. Die Wohnungen würden dabei nicht betreten: „Alle Helfer arbeiten ehrenamtlich und völlig kostenlos.“ Und: Die Helfer gingen zunächst auf eigene Kosten einkaufen, übergäben dann die Einkäufe an der Haustür, und vor dieser liege dann ein Umschlag mit dem Geld. Bezahlt werde nur das, was auf dem Kassenzettel steht.

Wer die Hilfe in Anspruch nehmen möchte, melde sich rund um die Uhr telefonisch unter 02323/1379043. Ein Anrufbeantworter sei geschaltet, Hilfesuchende könnten dort ihren Namen und ihre Telefonnummer hinterlassen; eine Antwort gebe es zeitnah, heißt es weiter. Ein Kontakt sei auch per E-Mail möglich: hernestehtzusammen@gmx.de.

9.13 Uhr: Die Stadt meldet die neuen Coronazahlen. In Herne sei bisher bei 744 Menschen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen worden, meldet das Rathaus. Das sind elf mehr als gestern. Davon seien 548 wieder genesen. Aktuell infiziert seien 187 (+ elf) Menschen, von denen sich 18 im Krankenhaus befänden. Neun Menschen sind bislang verstorben.

6.33 Uhr: Herne bleibt bei den Neuinfektionen an der Spitze im Land: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts beträgt die 7-Tage-Inzidenz 95,2 – so hoch wie in keiner anderen Stadt in NRW. Das heißt: In den vergangenen sieben Tagen hat es auf 100.000 Einwohner 95,2 Neuinfektionen gegeben. Ab einer Zahl von 50 gilt eine Stadt als Risikogebiet, Menschen aus dieser Stadt dürfen dann nicht mehr überall hinreisen. Gestern lag der Wert etwas höher bei 99,1.

Bei der 7-Tage-Inzidenz folgen hinter Herne Solingen (71,0), der Kreis Recklinghausen (70,7), Köln (70,4), Leverkusen (67,8) und Hamm (66,1), wo die Werte im Vergleich zum Vortag zum Teil deutlich stiegen. Weitere „Risikogebiete“ sind laut RKI: Wuppertal (63,4), Hagen (56,2), Düsseldorf (55,6), Duisburg (55,5), der Kreis Mettmann, der Kreis Unna (jeweils 54,4), der Kreis Olpe (53,7) und Essen (51,1).

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Dienstag, 13. Oktober

19.55 Uhr: Der Krisenstab der Stadt Herne hat am Dienstagabend eine Sperrstunde für Kneipen und Restaurants erlassen. Die Sperrstunde gilt ab diesen Mittwoch. Gastronomische Einrichtungen dürfen dann nur bis 0 Uhr geöffnet bleiben. Was das bedeutet und was Wirte dazu sagen.

19.30 Uhr: Ab morgigem Mittwoch sind Ansammlungen von Personen im öffentlichen Raum auf höchstens fünf Menschen begrenzt – einer weniger als bislang. Wie die Stadt mitteilt, erfolge diese Richtlinie analog zum Erlass des Landes. Diese Begrenzung betreffe den gesamten öffentlichen Raum und nicht, wie bislang, nur Straßen, Plätze und Wege – und somit nun auch die Gastronomiebetriebe.

Bei allen Veranstaltungen drinnen oder draußen dürfen fortan außerdem höchstens 20 Prozent der Zuschauerkapazität des Veranstaltungsortes genutzt werden, heißt es weiter.

Die Obergrenze für Außenveranstaltungen liege bei 500 Gästen, innen bei 250 Gästen. Zudem bestehe eine Maskenpflicht auch auf den Zuschauerplätzen. Das gelte auch für Sportveranstaltungen. Weiterhin bestehen bleibe die Regelung, dass Feste in öffentlichen Räumen – also auch Gastronomiebetriebe und Säle – nur noch mit maximal 25 Menschen gefeiert werden dürfen.

Die Einhaltung der Maßnahmen werde von der Ordnungsbehörde kontrolliert, so die Stadt weiter. Gegenwärtig geschlossen sei aufgrund eines bestätigten Covid-19-Falls die Kita Langforthstraße.

Die Stadt Herne appelliert an die Menschen, die allgemein gültigen Hinweise zur Eindämmung der Pandemie zu beachten, also: Abstand halten, Hände waschen, Alltagsmaske aufsetzen sowie bei Aufenthalten in geschlossenen Räumen regelmäßig lüften.

17.10 Uhr: Dass Herne den Inzidenz-Wert von 50 überschritten hat und nun ein Risikogebiet ist, bekommt Hendrik van Dillen, Pächter des Park-Hotel, zu spüren. Auswärtige Gäste, berichtet er, hätten zuletzt in Scharen abgesagt, es gebe „Stornierungen ohne Ende“, darunter von vielen Firmen: Sie wollten ihren Mitarbeitern keine Reise in ein Risikogebiet zumuten. Für sein Haus sei das „eine Katastrophe“.

14.44 Uhr: Nach dem Evangelischen Krankenhaus (EvK) führt nun auch die St. Elisabeth-Gruppe ein Besuchsverbot in ihren Krankenhäusern ein. Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen in der Region seien Besuche zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern ab Mittwoch, 14. Oktober, erneut vorübergehend nicht möglich, heißt es in einer Mitteilung. Dies gelte vor Ort für das St. Anna Hospital in Wanne, das Marien Hospital Herne, das Rheumazentrum Ruhrgebiet in Wanne sowie das St. Marien Hospital Eickel. Durch diese Maßnahme soll das Risiko minimiert werden, dass das Coronavirus durch Besucher im Krankenhaus verbreitet wird, heißt es. Besuche seien daher in den Krankenhäusern dann nicht mehr möglich. In begründeten Einzelfällen könnten Ausnahmen gemacht werden. Zudem gebe es in Herne besondere Regelungen für die Palliativstation des Marien Hospital Herne sowie die Geburtshilfen des St. Anna Hospital Herne.

13.40 Uhr: Die Tage Alter Musik finden wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nun doch nicht statt. Sie sollten vom 12. bis 15. November veranstaltet werden. Dazu habe sich der WDR in Absprache mit der Stadt Herne entschieden, teilt der WDR mit. Die Tage Alter Musik in Herne sind ein international ausgerichtetes Festival, das auch in diesem Jahr wieder Künstler aus ganz Europa eingeladen hatte. Deren Präsenz vor Ort könne jedoch derzeit verantwortungsvoll nicht ermöglicht werden. Die Konzerte unter dem geplanten Festivalthema „Zurück zur Natur“ sollen nunmehr im kommenden Jahr vom 11. bis 14. November 2011 stattfinden.

9.20 Uhr: Die Stadt meldet die aktuellen Coronazahlen: Seit gestern haben sich 24 weitere Personen mit Corona infiziert. In Herne ist somit bisher bei 733 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen worden. Davon sind 548 Personen bereits wieder genesen. Aktuell infiziert sind 176 Personen (+24), von denen sich 15 Personen (-1) im Krankenhaus befinden. Neun Personen sind verstorben.

8.00 Uhr: In Herne gibt es erneut einen Anstieg der Corona-Zahlen: Die 7-Tage-Inzidenz klettert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf 99,1 (Stand: Dienstag, 0 Uhr). Das heißt: In den vergangenen sieben Tagen hat es auf 100.000 Einwohner 99,1 Neuinfektionen gegeben. Ab einer Zahl von 50 gilt eine Stadt als Risikogebiet, Menschen aus dieser Stadt dürfen nicht mehr überall hinreisen.

+++ Aktuelle Fallzahlen aus Ihrer Stadt, neue Verordnungen, neue Erkenntnisse der Impfstoff-Forschung: Das Corona-Update hält Sie auf dem Laufenden. Hier kostenlos für den Newsletter anmelden! +++

Montag, 12. Oktober

17.43 Uhr: Auch vor den Krankenhäusern macht Corona nicht halt. So sei ein Anästhesist des St. Anna-Hospitals in Wanne am Freitag positiv auf Covid-19 getestet worden, bestätigt die St. Elisabeth-Gruppe am Montag entsprechende Informationen der WAZ. Am Wochenende seien deshalb 18 Mitarbeiter getestet worden, die ohne Maske direkten Kontakt mit ihm hatten, sagt Sabine Edlinger, Mitglied der Geschäftsleitung. Drei Testergebnisse stünden noch aus, bei den restlichen 15 Mitarbeitern sei der Test negativ ausgefallen. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt arbeiteten fünf dieser Mitarbeiter nun mit einer FFP2-Maske und führten ein Symptomtagebuch. „Alle weiteren Mitarbeiter sind derzeit nicht im Dienst“, so Edlinger weiter. Die Versorgung der Patienten sei aber sichergestellt. Eine Patientin und ihre Zimmernachbarin seien zunächst isoliert und ebenfalls auf Covid-19 getestet worden. Ihre Ergebnisse seien aber auch negativ ausgefallen.

12.49 Uhr: Die Stadt meldet die neuen Coronazahlen. Seit Beginn der Pandemie im März haben sich 709 Menschen mit Covid-19 infiziert, heißt es aus dem Rathaus. Das sind genauso viele Menschen wie gestern. Aktuell seien 152 Personen infiziert (minus 4). Davon seien 16 Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus (plus 5). 548 Personen gelten als genesen. Neun Menschen aus Herne seien bislang in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Unter den Fällen, die am Wochenende registriert worden sind, befinden sich laut Stadt weitere Menschen aus folgenden Schulen: Michaelschule, Josefschule, Südschule, Hans-Tilkowski-Schule, Schule an der Börsinghauser Straße, Gymnasium Wanne, Gesamtschule Wanne. Die Schulen seien informiert worden, und die Betroffenen seien in Quarantäne geschickt worden.

Der Fachbereich Öffentliche Ordnung habe ein positives Fazit des Wochenendes ziehen können. Die 35 angemeldeten Feiern seien von der Ordnungsbehörde kontrolliert worden. Dabei sei festgestellt worden, dass bis auf acht alle von den Gastgebern abgesagt worden waren. Bei den durchgeführten Feiern habe es weder in Hinblick auf die Gästezahl – es gilt seit Samstag eine Beschränkung auf 25 Personen – als auch auf Hygienekonzept und Listen der Anwesenden Beanstandungen gegeben. Die Stadt Herne werde zudem stichprobenartig bekannte Räume darauf kontrollieren, ob dort unangemeldete Feiern stattfinden.

Für heute erwartet die Stadt Herne eine weitere Verordnung des Landes NRW. Aus dieser würden sich weitere Maßnahmen für Herne ergeben. Über die Details werde die Stadt Herne entsprechend informieren.

Für Menschen, die sich testen lassen wollten, um eine Reise antreten zu können, verweist die Stadt Herne auf die niedergelassenen Ärzte. Eine Auflistung der Praxen, die Tests durchführen, gibt’s hier.

11.17 Uhr: Das Evangelische Krankenhaus (EvK) kehrt zurück zum Besuchsverbot: Verwandte können persönliche Sachen an der Pforte abgeben, so das Krankenhaus in einer Mitteilung. Aufgrund der stark gestiegenen Zahl der Covid-19-infizierten Personen in Herne sehe sich das Krankenhaus dazu gezwungen, erneut ein Besuchsverbot für seine beiden Standorte in Herne-Mitte und Herne-Eickel auszusprechen.

Zugang zu den Häusern hätten ab sofort nur noch Patienten mit Behandlungstermin und Menschen mit Ausnahmegenehmigung, etwa Angehörige von Palliativpatienten oder von medizinischen Härtefällen. „Es tut uns sehr leid für unsere Patienten und ihre Angehörigen, dass wir erneut einen Besucherstopp aussprechen müssen. Aber es ist uns wichtig, unsere Patienten und Mitarbeitenden vor einer Ansteckung zu schützen“, erklärt Danh Vu, Verwaltungsdirektor des EvK Herne.

Angehörige, die persönliche Sachen wie Wäsche oder andere dringend benötigte Dinge vorbei bringen möchten, könnten diese an der Pforte abgeben. Mitarbeiter der einzelnen Stationen holten sie dann ab und sorgten dafür, dass der Patient alles erhalte. Gebe es darüber hinaus Einzelfragen, helfen die Mitarbeiter der Stationen, heißt es weiter. „Wir werden uns auf jeden Fall stets um eine Lösung bemühen, die die Situation so erträglich wie möglich macht“, versichert Pflegedirektorin Beate Schlüter.

8.00 Uhr: Seit gestern ist die 7-Tage-Inzidenz nicht weiter angestiegen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt sie weiterhin bei 86,3 (Stand: Montag, 0 Uhr). Das heißt: In den vergangenen sieben Tagen hat es auf 100.000 Einwohner 86,3 Neuinfektionen gegeben.

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Sonntag, 11. Oktober

16.34 Uhr: Wer auch innerhalb Deutschlands in den Urlaub will, braucht möglicherweise einen Corona-Test. Eine Liste der Herner Ärzte, die einen Corona-Test anbieten, gibt es hier.

9.23 Uhr: Die Stadt meldet die neuen Corona-Zahlen. Demnach wurde in Herne seit Beginn der Pandemie bei 709 Menschen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen – 31 mehr als noch am Samstag. Aktuell infiziert seien 156 Menschen, von denen elf stationär in Krankenhäusern behandelt würden. 544 Menschen sind genesen. Die Stadt bestätigt: Leider sei ein Mann (Jahrgang 1944) verstorben, so dass in Herne nun neun Tote in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion zu beklagen seien.

8.14 Uhr: In Herne gibt es erneut einen Anstieg der Corona-Zahlen: Die 7-Tage-Inzidenz klettert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf 86,3 (Stand: Sonntag, 0 Uhr). Das heißt: In den vergangenen sieben Tagen hat es auf 100.000 Einwohner 86,3 Neuinfektionen gegeben. Ab einer Zahl von 50 gilt eine Stadt als Risikogebiet, Menschen aus dieser Stadt dürfen nicht mehr überall hinreisen. Laut RKI sind nun neun Menschen aus Herne an Corona verstorben – einer mehr als zuletzt.

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Samstag, 10. Oktober

14.40 Uhr: In Herne soll es – Stand jetzt – keine Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen geben. Auch deshalb nicht, weil unklar sei, ob die Stadt Herne sie überhaupt einführen dürfe, sagt Oberbürgermeister Frank Dudda. Das Thema sei aber auch nicht oben auf der Tagesordnung: Nun hätten die Herbstferien begonnen. Und: An den weiterführenden Schulen trügen die Schüler die Masken im Unterricht in der Regel ohnehin freiwillig.

12.15 Uhr: Wer Fragen an die Stadt hat: Das Infotelefon zum Thema Corona ist wieder geschaltet: Es hilft bei Fragen zur Corona-Krise, eine medizinische Beratung erfolge aber nicht, heißt es. Heute und morgen ist das Telefon von 10 bis 13 Uhr erreichbar unter 0700/16 200 000 (6,3 Cent pro 30 Sekunden) und 0800/16-12000 (kostenfrei), unter der Woche montags bis donnerstags von 8 bis 16 und freitags von 8 bis 13 Uhr.

11.13 Uhr: Weil Herne nun Risikogebiet ist, müssen Urlauber genau schauen, ob sie in manche Regionen überhaupt noch fahren dürfen: In zahlreichen Bundesländern gilt für Einreisende aus Risikogebieten wie Herne ein Beherbergungsverbot in Hotels und Ferienwohnungen, wenn kein negativer Corona-Test vorgelegt werden kann. Die Stadt, sagt Katrin Linthorst, Leiterin des städtischen Fachbereichs Gesundheitsmanagement, könne Herner, die kurzfristig in Urlaub fahren wollten, nicht testen. Dafür habe die Verwaltung aktuell keine Kapazitäten frei. Priorität hätten Menschen mit Symptomen und Kontaktpersonen. Sechs Tage die Woche, den ganzen Tag über, würden aktuell Abstriche genommen. Mehr seien nicht drin. Wer sich also kurzfristig testen lassen wolle, müsse selber einen Arzt finden. „Viel Erfolg dabei“, sagt Linthorst. Gemeint ist: Auch viele Hausärzte arbeiten derzeit am Limit, haben keine oder kaum Zeit für Urlauber-Tests. Hier gibt’s weitere Informationen über Regelungen der Bundesländer für Urlauber aus Herne.

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9.17 Uhr: Die Stadt Herne meldet die neuen Corona-Zahlen. Demnach wurden seit Beginn der Pandemie bei 678 Menschen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen; das sind 24 mehr als gestern. Davon seien 544 Menschen wieder genesen. Aktuell infiziert seien 126 Personen (plus 13), von denen sich elf im Krankenhaus befänden. Acht Menschen sind verstorben.

8.55 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 66,5. Der kritische Wert liegt bei 50. Das heißt: Umgerechnet auf 100.000 Einwohner sind in den vergangenen sieben Tagen in Herne 66,5 Neuinfektionen gemeldet worden.

Freitag, 9. Oktober

18.25 Uhr: In Herne sind öffentliche Veranstaltungen ab sofort nur noch mit maximal 25 Menschen erlaubt. Was das für eine Hochzeitsfeier bedeutet, die kurzfristig abgesagt wurde, lesen Sie hier.

17. 45 Uhr: Die Stadt Herne rechnet kurzfristig mit noch mehr Infizierten. Sie plant, den Unterrichtsbeginn am Morgen zu entzerren. Hier gibt’s Hintergründe.

10.37 Uhr: Der Sieben-Tage-Schwellenwert ist in Herne am Freitag durch 34 Neuinfektionen überschritten worden. Insgesamt ist bisher bei 654 Menschen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen worden. Davon sind 533 Personen bereits wieder genesen. Aktuell infiziert sind 113 Personen, von denen acht stationär im Krankenhaus behandelt werden. Acht Menschen sind verstorben.

10.21 Uhr: Das Überschreiten des 7-Tage-Warnwerts in Herne hat auch Folgen für Herner Urlauber. In zahlreichen Bundesländern gilt für Einreisende aus Hot Spots wie Herne ein Beherbergungsverbot in Hotels und Ferienwohnungen, wenn kein negativer Corona-Test vorgelegt werden kann. Weitere Informationen finden Sie hier.

10.05 Uhr: Die Stadt kündigt für 14.30 Uhr eine Pressekonferenz im Herner Rathaus an. Dort wollen unter anderem Oberbürgermeister Frank Dudda und Krisenstabsleiter Frank Burbulla über die aktuelle Corona-Lage und die Auswirkungen auf Herne informieren.

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8.25 Uhr: Eine Stadtsprecherin sagt zur WAZ, dass der Krisenstab der Stadt Herne um 9.30 Uhr zusammentritt. Dabei werde die neue Lage beurteilt. Anschließend werde bekannt gegeben, ob Maßnahmen getroffen werden, um die Pandemie in Herne einzudämmen.

7.38 Uhr: Herne ist nach Definition des Robert-Koch-Instituts (RKI) seit Freitag Risikogebiet. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach Angaben des RKI auf 56,2 je 100.000 Einwohner angestiegen. Seit Beginn der Pandemie haben sich laut RKI 654 Menschen infiziert.

Donnerstag, 8. Oktober

12.04 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz ist in Herne nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag von 26,9 auf 33,9 gestiegen (Stand: 0 Uhr). Das heißt: Umgerechnet auf 100.000 Einwohner sind in den vergangenen sieben Tagen in Herne 33,9 Neuinfektionen gemeldet worden.

11.12 Uhr: Wie in vielen anderen Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen verzeichnet auch die Stadt Herne einen stärkeren Anstieg von Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Im Laufe des gestrigen Mittwoch, 7. Oktober, seien zu den bislang gemeldeten insgesamt 595 Infizierten 25 positiv getestete Menschen in Herne hinzugekommen, meldet die Stadt. Seit Beginn der Pandemie hätten sich damit 620 Menschen aus Herne infiziert. Davon seien aktuell 80 Menschen infiziert.

Die Neuinfektionen ließen sich nicht einem sogenannten Hotspot zuordnen, heißt es bei der Stadt. Vielmehr handele es sich um Infektionen an einzelnen Schulen sowie im familiären Umfeld. In folgenden Schulen seien für weitere Klassen beziehungsweise Stufen vorsorgliche Quarantänen angeordnet worden: Gesamtschule Wanne-Eickel, Gesamtschule Mont-Cenis, Gymnasium Eickel, Gymnasium Wanne, Realschule Strünkede, Grundschule Pantringshof.

Die Stadt Herne habe leider einen weiteren Todesfall zu beklagen, meldet die Stadt weiter. Verstorben sei eine 79 Jahre alte Frau. Damit seien nun insgesamt acht Herner in Zusammenhang mit einer nachgewiesenen Covid-19-Infektion verstorben.

Auch weiterhin appelliert die Stadt Herne, die allgemeinen Hinweise zu beachten, also: Abstand halten, Hände waschen, Alltagsmaske tragen.

Der Krisenstab der Stadt Herne habe aktuell über den Anstieg beraten und Maßnahmen ergriffen: Die Kontrollen durch die Ordnungsbehörde würden ausgeweitet. Die Kapazitäten zur Nachverfolgung der Kontakte im Gesundheitsamt würden aufgrund der steigenden Zahlen nun wieder hochgefahren. Aus der Zeit der sogenannten ersten Welle stünden hierfür Kräfte aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung zur Unterstützung der Gesundheitsbehörde zur Verfügung. Weitere Personen werden für diese Aufgabe geschult.

Coronavirus in Herne: Das ist in den vergangenen Wochen passiert

Schulstart mit Mundschutz, viele Neuinfektionen und neue Verordnungen – was sich in den vergangenen Wochen zum Coronavirus in Herne getan hat – hier geht’s zum Überblick:

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