Literaturhaus

Buch-Duell der „Seitenspringer“ im Literaturhaus Herne

Die Seitenspringer Karla Paul und Günter Keil „duellierten“ sich im Literaturhaus. Das Duo stellte 18 aktuelle Bücher vor.

Die Seitenspringer Karla Paul und Günter Keil „duellierten“ sich im Literaturhaus. Das Duo stellte 18 aktuelle Bücher vor.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Herne.  Ein spannendes Duell um 18 aktuelle Bücher: „Die Seitenspringer“ traten im Literaturhaus Herne zu einem etwas anderen Wettbewerb an.

Mit „Die Seitenspringer“ hat Deutschlands bekannteste Buchbloggerin Karla Paul mit Journalist und Moderator Günter Keil im letzten Jahr eine äußerst unterhaltsame Literaturshow ins Leben gerufen. Am Freitagabend lieferten sich die beiden im Literaturhaus ein spannendes Duell um 18 aktuelle Bücher.

Sehr locker sitzen die beiden Vollblutkritiker auf der Bühne; Karla Paul hält sogar ihren Hund Mr. Pepper auf dem Schoß. In dem Literatur-Battle in drei Runden stellt jeder ein Buch vor, die Besucher stimmen ab, welches sie lesen wollen. Die Siegerin des Abends ist mit einem Punkt Vorsprung nach einem spannenden Wettbewerb Karla Paul.

Quizfragen lockern die Leserunden auf

Das Duo macht live Reklame für das Medium Buch. Unter den vorgestellten neuen Werken finden sich Titel wie „Beim Schrei des Falken“ von Achim Zons oder Norbert Scheuers „Winterbienen“, aber auch „Auf dem Seil“ von Terezia Mora und Doris Dörries „Lesen, Schreiben, Atmen“. Kleine Quizrunden für Lesefreunde lockern die kurzen, aber hochkonzentrierten Leserunden auf.

Auch mit gut gelaunten Kommentaren sorgen die beiden im Literaturhaus für Abwechslung und gewähren dabei Einblicke in ihre Arbeitsweise. „Wir suchen aus den Katalogen der Verlage vorab Bücher aus, die wir besprechen wollen“, erzählt Günter Keil. „Dabei spielt das Buchcover eine entscheidende Rolle.“ Aber nicht jedes dieser Bücher schaffe es dann auch tatsächlich in die Sendung.

„Verrisse schreibe ich grundsätzlich nicht“, meint Karla Paul. „Dafür hat die Literaturkritik einfach zu wenig Raum“, stellt sie klar. „Dann bespreche ich lieber ein anderes Buch.“ kfü

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