Spinnen

Ausstellung in Herne zeigt giftige Spinnen und Skorpione

Renaldo Neigert (r.) kommt am nächsten Sonntag mit seiner Spinnenausstellung ins Veranstaltungszentrum Gysenberg.

Renaldo Neigert (r.) kommt am nächsten Sonntag mit seiner Spinnenausstellung ins Veranstaltungszentrum Gysenberg.

Foto: OH

Herne.  Am nächsten Sonntag findet in Herne eine Ausstellung mit Spinnen und Skorpionen statt. Das sagt der Veranstalter zur entflohenen Schlange.

Es ist ein skurriles zeitliches Zusammentreffen: Nachdem die verschwundene Kobra Herne in der vergangenen Woche in Atem gehalten hat, wird am kommenden Sonntag eine Spinnen- und Insektenausstellung im Veranstaltungszentrum Gysenberg Station machen. Unter anderem werden die größten Vogelspinnen der Welt angekündigt. Die WAZ sprach mit dem Veranstalter.

Selbstverständlich habe er die Aufregung in Herne mitbekommen, sagt Renaldo Neigert im Gespräch mit der WAZ-Redaktion. Allerdings sei es auf keinen Fall so, dass er mit seiner Ausstellung - die ja Tiere präsentiert, die manchen Menschen ähnlich viel Angst einjagt - den Wirbel um die Schlange ausnutze. Der Stopp in Herne sei im Rahmen der Tour lange geplant gewesen, so Neigert. Er glaubt nicht, dass wegen der entflohenen Schlange nun die Besucher ausbleiben. Vielleicht sei das Interesse an den Tieren nun etwas größer.

Veranstalter: Spinnen und Skorpione sind weit weniger giftig als Giftschlangen

Auch er habe giftige Tiere im Gepäck, so Neigert, um zu erläutern: Grundsätzlich seien alle Spinnen giftig, dem Menschen könnten aber nur ganz wenige Arten gefährlich werden, eine davon zeige er auch in Herne. Allerdings seien Spinnen - und Skorpione - mit ihrer Giftigkeit weit entfernt von der Kobra. Dafür, dass die Tierhaltung korrekt ist, arbeite er mit Veterinäramt zusammen, so Neigert.

Mit Blick auf das Geschehen in Herne äußert er sein Unverständnis, wie der Halter mit den Schlangen umgegangen ist. Seiner Meinung nach haben Giftschlangen nichts in Privaträumen zu suchen, die Haltung von giftigen Tieren in Wohnungen müsste verboten werden.

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