Die Linke

Aus „Linksfraktion“ wird „Soziale Gerechtigkeit“

Die Linke in Herne ist  seit Monaten gespalten. Nun benennt sich die eine Seite um: Aus Linksfraktion wird Soziale Gerechtigkeit. Montage: Thomas Schild

Die Linke in Herne ist seit Monaten gespalten. Nun benennt sich die eine Seite um: Aus Linksfraktion wird Soziale Gerechtigkeit. Montage: Thomas Schild

Foto: WAZ FotoPool

Herne. Neues vom Zoff bei Die Linke: Die Stadtverordneten der Linksfraktion fühlen „kälteste Ablehnung“ und taufen ihre Fraktion in „Soziale Gerechtigkeit“ um. Folgt als nächster Schritt der Parteiaustritt?

Hintergrund: Die Linke hat seit dem Höhepunkt des innerparteilichen Zoffs – der Spaltung – bekanntlich zwei Vertretungen im Rat: die Ratsgruppe Die Linke und die Linksfraktion. Ob der Ähnlichkeit der Namen wissen längst nur noch Eingeweihte, wer da eigentlich für wen spricht. Der Linksfraktion gefällt das nicht und hat deshalb ihren Namen geändert: Ab sofort nennt sich die Fraktion „Soziale Gerechtigkeit“. Die Bürger, begründet Fraktionsmitglied Rainer Kielholz, sollten in Zukunft „genau erfahren“, welche Initiativen die drei abgespaltenen Mitglieder von Die Linke vertreten.

Ob die drei Mitglieder von „Soziale Gerechtigkeit“ auch weiter der Partei Die Linke angehören, wollte Kielholz gegenüber der WAZ nicht beantworten. Nur so viel: „Wir haben noch Beratungsbedarf.“ Bei der letzten Mitgliederversammlung, berichtet er, sei ihnen aber „kälteste Ablehnung“ entgegen geschlagen. Und sie seien aufgefordert worden, die Partei zu verlassen, so Kielholz.

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