Shamrockpark

60 Prozent der Flächen im Herner Shamrockpark sind vermietet

Fakt-Chef Hubert Schulte-Kemper (r.) und Oberbürgermeister Frank Dudda (2.v.r.) bei der offiziellen Eröffnung.

Fakt-Chef Hubert Schulte-Kemper (r.) und Oberbürgermeister Frank Dudda (2.v.r.) bei der offiziellen Eröffnung.

Foto: Kerstin Buchwieser

Herne.   Die Fakt AG hat 60 Prozent der Flächen im Shamrockpark in Herne vermietet. Das neue Business-Center bietet flexible Bürolösungen.

Vor ziemlich genau einem Jahr konnte die Fakt AG mit der Enitec GmbH den ersten Mieter im Shamrockpark vermelden. Es war der Auftakt für eine rasante Entwicklung auf der ehemaligen RAG-Zentrale an der Brunnenstraße. „Von den 52.000 Quadratmetern Nutzfläche sind rund 60 Prozent vermietet“, teilte Projektleiterin Janina Wrobel im Gespräch mit der WAZ mit.

Doch das soll nur ein Etappenziel sein. Am Dienstag eröffnete Fakt-Chef Hubert Schulte-Kemper das Business-Center. Damit steigt der Shamrockpark in das Geschäftsfeld der flexiblen Bürolösungen ein. Auf zurzeit zwei Etagen stehen Büroflächen ab 13 Quadratmetern zur Verfügung. Ausgestattet sind sie mit Möbeln und Kommunikationstechnik, hinzu kommen Loungebereiche oder Sitzungsräume. Empfang, Sekretariat sowie Post- und Telefonservice werden zentral angeboten.

Hubert Schulte-Kemper ist überzeugt, dass dieses Angebot auf Nachfrage stoßen wird. Die Auftragslage werde immer europäischer, Unternehmen aus aller Welt würden Büros im Ruhrgebiet eröffnen. „Es ist was los im Ruhrgebiet.“ Oberbürgermeister Frank Dudda sieht das Business-Center als echten Gewinn, weil Herne so ein Angebot bislang nicht vorhalten konnte. Der Shamrockpark könne dazu beitragen, dass die Wahrnehmung über Herne eine andere werde als in der Vergangenheit.

Dudda kündigte weitere Schritte an, die in schneller Folge kämen. Dass es für flexible Bürolösungen Bedarf gibt, offenbart die Tatsache, dass der bundesweit agierende Anbieter Regus sie in den Neuen Höfen in der Herner Innenstadt anbieten wird.

Viele Anfragen von Herner Betrieben

Janina Wrobel berichtet, dass es für den Shamrockpark viele Anfragen für kleine Flächen auch von Herner Unternehmen gebe. Um die großen Einheiten nicht auseinander zu reißen, könne das Business-Center diesen Bedarf decken. Dafür, dass die Entwicklung des Areals offenbar weiter mit hohem Tempo weitergeht, nennt Wrobel eine Zahl: Zurzeit gebe es Verhandlungen für 14.700 Quadratmeter, bei denen sie einen Vertragsabschluss erwarte.

Vielleicht kommt Ende Mai weiterer Schwung in die Vermietung. Der Grund: Auch Vertreter der Fakt AG werden in Berlin dabei sein, wenn Herne und das chinesische Luzhou ihre Städtepartnerschaft besiegeln - und für den Shamrockpark werben, in dem die Vertragsunterzeichnung ursprünglich stattfinden sollte.

Bereits in vollem Gang sind die Umbauarbeiten für das europäische Gästehaus, in dem Mitarbeiter untergebracht werden können, wenn sie Projekte im Ruhrgebiet oder in Herne über einen längeren Zeitraum abwickeln. Erste Kontakte gibt es offenbar. Auch der Umzug der Gemeindeprüfungsanstalt, die bislang noch an der Heinrichstraße in der Innenstadt ihren Sitz hat, wird zurzeit vorbereitet. Schulte-Kemper kündigte in diesem Zusammenhang an, dass man die Einrichtung eines sogenannten Serverhotels plane, in dem Unternehmen Rechnerkapazitäten mieten können.

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