Übung

130 Rettungskräfte üben in Herner U-Bahn-Station den Notfall

Das Übungsszenario in der Herner U-Bahn-Station „Schloss Strünkede“ sah auch eine starke Rauchentwicklung vor.

Das Übungsszenario in der Herner U-Bahn-Station „Schloss Strünkede“ sah auch eine starke Rauchentwicklung vor.

Foto: Thomas_Schmidt

Herne.  130 Rettungskräfte aus verschiedenen Organisationen haben an der Herner U-Bahn-Station Schloss Strünkede einen Notfall simuliert.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Hilferufe schallen über den Bahnsteig der U-Bahn-Station „Schloss Strünkede“. Dichter Rauch macht sich breit. An einem Gleis steht ein Zug der U35-Campuslinie der Bogestra. An ihm lehnen verletzte Personen, andere kauern auf den Bänken des Bahnsteigs, eine Verletzte hat sich unter Schock weiter in den U-Bahn-Tunnel geflüchtet. Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, Tragetüchern und Fluchthauben bahnen sich die Kräfte der Herner Feuerwehr den Weg zu den Verletzten und transportieren sie so schnell es geht zum Treppenaufgang.

Was sich liest wie ein dramatischer Einsatzbericht war zum Glück nur das Übungsszenario, dem sich in der Nacht zu Samstag 130 Retter gegenüber sahen, heißt es in einer Mitteilung. Neben der Feuerwehr Herne, mit Kräften von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, der Feuerwehr Bochum, der Bogestra, dem DRK und dem THW waren auch Mitglieder der Grubenwehr als Experten für Aktionen unter der Erde im Übungseinsatz im Herner Norden.

Geschminkte Komparsen

Die Fachbeobachter richteten ihr Augenmerk auf die Abläufe und die Taktik, mit der die Retter die Lage angehen, heißt es. So sei neben dem Leiter der Herner Feuerwehr, Andreas Spahlinger, auch sein Amtskollege Simon Heußen aus Bochum vor Ort gewesen und habe registriert, was sich tut.

Gegen 0.30 Uhr sei das Szenario beendet gewesen. 13 Personen, lebensecht als Verletzte geschminkte Schauspieler, seien an die Oberfläche gebracht und versorgt worden, das durch spezielle Lichttechnik simulierte Feuer gelöscht und die Ausrüstung wieder auf den Fahrzeugen verstaut gewesen. Zufrieden hätten sich die Beteiligten auf den Weg in Richtung Feuerwache 1 an der Sodinger Straße gemacht.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben