Politik

Jugendliche haben ein Herz für die Stadt Wetter

Gani Arouna Sidikou (Mitte) und Levin Christoph (rechts) sind nur zwei der engagierten Jugendlichen, die eine neue Junge Union in Wetter gründen wollen. Darüber freut sich der Kreisvorsitzende Benedikt Pernack (links). 

Gani Arouna Sidikou (Mitte) und Levin Christoph (rechts) sind nur zwei der engagierten Jugendlichen, die eine neue Junge Union in Wetter gründen wollen. Darüber freut sich der Kreisvorsitzende Benedikt Pernack (links). 

Foto: Yvonne Held

Wetter.  Bildung, Jugend und natürlich der Umwelt- und Klimaschutz stehen auf der Agenda der neuen Jungen Union, die sich in Wetter gründen will.

Sie haben eine enge Beziehung zu Wetter, leben gerne hier und wollen daher mitentscheiden, wenn es um die Zukunft geht. Gani Arouna Sidikou und Levin Christoph haben sich daher entschieden, die Junge Union in Wetter wieder neu zu beleben.

Der Kreisvorsitzende Benedikt Pernack kann sich nicht daran erinnern, wann die Junge Union in Wetter zuletzt aktiv gewesen ist, umso mehr freut es ihn, dass sich nun gleich mehrere Jugendliche als CDU-Nachwuchs zusammengefunden haben. Dass es gerade die Christlich Demokratische Union geworden ist, hat seinen Grund, wie Gani Arouna Sidikou berichtet. „Ich habe mich mit der Partei beschäftigt und mich mit den Mitgliedern unterhalten. Dabei haben wir erste Kontakte geknüpft“, erzählt der junge Mann. „Die Beziehungsebene ist auf kommunalpolitischer Ebene nicht zu unterschätzen“, sagt Pernack.

Engagiert bei der Feuerwehr

Der 16-jährige Sidikou ist Mitglied bei der Feuerwehr in Wetter und hat gerade seinen Abschluss an der Sekundarschule gemacht. Darüber kennt er auch Levin Christoph und sprach ihn an, ob er sich nicht vorstellen könne, mit ihm die Junge Union in Wetter wiederzubeleben. Der 17-Jährige beschäftigte sich mit dem Thema, fand viele Überschneidungen mit seinen eigenen Werten und beschloss, dass dies das Richtige für ihn sei. „Ich kann so versuchen, auf kommunaler Ebene Einfluss zu nehmen. Oben bei der Bundespolitik kann ich nicht so viel verändern, aber hier schon“, meint er. Christoph war schon in der Schule engagiert. Ich war Mitglied der SV (Schülervertretung) und habe dort die Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage mit ins Leben gerufen“, sagt er stolz.

Bildung und Jugendarbeit auf dem Plan

Die beiden Wetteraner haben schon Vorstellungen, bei welchen Themen sie sich gerne einbringen und engagieren möchten. „Umwelt- und Klimapolitik sind natürlich Themenfelder, die ich gerne angehen möchte, aber ich interessiere mich auch sehr für Bildung und arbeite mit Jugendlichen. Da könnte ich mich gut einbringen“, sagt Sidikou.

Bis es aber soweit ist und die Neugründung ganz offiziell ist, suchen die Jugendlichen noch weitere Mitstreiter. Ein paar weitere junge Erwachsene sind zwar schon mit von der Partie und auch einige Ehemalige sollen reaktiviert werden, doch auch neue Interessierte sind herzlich willkommen. Allerdings gibt es eine kleine Wunschliste, was die künftigen JUs mitbringen sollten. „Sie sollten Motivation und Enthusiasmus mitbringen und engagiert sein. Wortgewandt wäre auch gut“, wünscht sich Christoph. „Gerade die Motivation und das Engagement sollten groß sein, denn in der Politik müssen auch oftmals dicke Bretter gebohrt werden“, weiß Pernack aus eigener Erfahrung. Doch wenn gute Ideen und Vorschläge aus den Reihen der Nachwuchspolitiker kommen, sind diese nicht nur im Stadtverband gerne gesehen. Die Stadtverbände reichen sowas dann auch gerne auf Landes- und Bundesebene weiter“, berichtet er.

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