Hartmut Ahlborn tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück

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Herdecke.  Der Vorsitzende der Bürgerinitiative (BI) Semberg, Hartmut Ahlborn, ist zurückgetreten. Nach mehr als 15 Jahren engagierter Arbeit im Vorstand hat das Gründungsmitglied Hartmut Ahlborn nun aus gesundheitlichen und altersbedingten Gründen seinen sofortigen Rücktritt vom Amt vollzogen, heißt es in einer Mitteilung.

Insbesondere das Thema Vorberg hatte ihm in den vielen Jahren seiner ehrenamtlichen Tätigkeit gewiss manch schlaflose Nacht beschert, schreibt die BI Semberg. Umso erfreulicher sei Ahlborn mit den erreichten Ergebnissen: Das Unternehmen musste Teile seines Betriebsgeländes an der Nierfeldstraße einhausen lassen, eine Expansion des Betriebs in Herdecke sei dank Zusagen der Politik und Verwaltungsspitze derzeit nicht zu denken. Mit „großem Bedauern“ nahm der von vier auf nun drei Mitglieder geschrumpfte Vorstand nebst einer kleinen Anzahl von Beiräten die Nachricht von Ahlborns Rückzug auf und hat derweil alle Hände voll zu tun: David Hatzky, seit Anfang 2016 neu im Vorstand, bekleidet ab sofort die Position des 1. Vorsitzenden, Gerhard Arndt kümmert sich um das Thema Vorberg, Otfried Schlüter verwaltet die Finanzen. Daneben agiert in der BI Semberg noch die Arbeitsgruppe Amprion, die sich gegen die geplante Höchstspannungsfreileitung auf Herdecker Stadtgebiet einsetzt, weitgehend autonom.

Aus organisatorischen Gründen findet die nächste Vorstandswahl auf der turnusmäßig stattfindenden Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative im ersten Quartal 2017 statt.

Dankbarkeit und Brief-Info

Per Brief informierte der Vorstand nun die Mitglieder der BI Semberg über die außerordentliche Vorstandssitzung im 20. Juli, bei der Ahlborn seinen Posten niederlegte und von der Dankbarkeit der Mitstreiter erfuhr. „Auch wenn es schwer fällt, so mussten wir seine Entscheidung respektieren“, heißt es in dem Schreiben.

Der neue Vorstand um Hatzky, dessen Nominierung Ahlborn anregte und der sowohl in Herdeckes Bürgerstiftung wie auch bei den Grünen in Witten aktiv ist, will sich weiter um Vorberg und die Amprion-Pläne im Rahmen der Möglichkeiten als eingetragener Verein kümmern. Die BI macht auch bei der Langen Tafel am 10. September mit.

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